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Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus)

Was ist eigentlich Diabetes?

Diabetes mellitus wird im Volksmund auch Zuckerkrankheit genannt. Diese Erkrankung kommt durch Insulinmangel zustande, dadurch kommt es zu einer Störung des Zuckerstoffwechsels. Daraus resultiert eine Erhöhung des Blutzuckerspiegels.

Es wird derzeit vermutet, dass zirka 4 % der Bevölkerung an Diabetes leiden. Man kann diese Krankheit in drei Formen untergliedern.
Typ 1: jugendlicher Diabetes
Typ 2: Altersdiabetes
sekundäre Diabetes-Formen, welche häufig durch Grunderkrankungen (Bauchspeicheldrüsenentzündung, …) oder bestimmten Medikamenten auftreten.

Der jungendliche Diabetestyp (Typ 1) tritt im Kindes-, Jugend-, jungen Erwachsenenalter auf. Man nimmt an, dass Virusinfekte, zum Beispiel Mumps, die Ursache dieses Types sind. Eine genaue Ätiologie ist noch unklar.
Die häufigste Form ist jedoch der Diabetes Typ 2. Es wird angenommen, dass dieser Typ 90% der Diabetes-Typen in Deutschland ausmacht, also 3-4 % der Bevölkerung. Je älter ein Mensch wird, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit (zirka 20% der über 70-jährigen) an diesem Diabetes-Typ zu erkranken. Frauen sind etwas häufiger betroffen als Männer. 10% dieser Menschen sind normalgewichtig und 90% leiden an Übergewicht.
Eine hohe Anzahl an Menschen wissen derzeit gar nicht, dass sie an Diabetes leiden oder erkrankt sind. Es macht sich meist erst dann bemerkbar, wenn Symptome wie Harnwegsinfekt, ständiger Juckreiz oder Leistungsabfall/Schwäche auftreten. Später kommt es dann zu vermehrten Durstgefühl und zu Gewichtsabnahme.

Wie kann man nun diese Diabetes-Typen behandeln?

Typ 1: mit Diät, Bewegung, Insulinverabreichung
Typ 2: Gewichtsreduzierung, Diät, Bewegung, Medikamente

Mediziner berichten ständig, dass sich die Zuckerkrankheit immer weiter ausbreitet, wie eine Epidemie und somit auch die Zahl der Erkrankungen in Deutschland.

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