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Worauf achten bei der Fondsgebundenen Rentenversicherung?

Im Ausland längst etabliert, hat sich in Deutschland dieses Modell der Rentenversicherung noch lange nicht durchgesetzt. Die Fondsgebundene Rentenversicherung funktioniert als Zusatz zur normalen Rentenversicherung und basiert auf der Nutzung von normalerweise totem Kapital auf dem Aktienmarkt.

Und so funktioniert es: Der Kunde zahlt Gelder in einen Investmentfonds ein, der über eine gewisse Laufzeit das Kapital der Kunden nutzt, um Profit zu erzeugen. Je nach Erfolg des Fonds wird dann am Ende der Vertragslaufzeit eine Rente festgesetzt, deren Auszahlung dann garantiert ist. Große Gewinne können erzielt werden, durch die breite Streuung des Fonds, ist dies jedoch wenig wahrscheinlich. Da das Hauptanliegen bei der Bereitstellung einer garantierten Zusatzrente liegt, wird das Risiko große Verluste zu erleiden, generell nicht in Kauf genommen.

Die Fondsgebundene Rentenversicherung ist eine gute Alternative zum einfachen Sparen fürs Alter, sowohl für die Wirtschaft als auch für die Sparer selbst. Die Rentenversicherung bietet sich chronisch Kranken oder anderen Betroffenen als Alternative zu einer Kapital- oder Fondsgebundenen Lebensversicherung an, denn der Gesundheitszustand des Sparers wird nicht überprüft und spielt für den Vertrag auch keinerlei Rolle. In diesem Falle ist der Abschluss einer vereinbarten Rentengarantiezeit sinnvoll, damit Hinterbliebene noch von der Rente profitieren können.

Je nach Risikofreude empfiehlt sich eine sorgfältige Auswahl der genutzten Fonds. Dies sollte nicht nur von der sowieso verfügbaren Rente, sondern auch von von der Einschätzung externer Experten und der Seriosität des Anbieters abhängig gemacht werden. Niemals sollte man blind eine Fondsgebundene Rentenversicherung bei irgendeinem Anbieter abschließen. Erst recht nicht bei dem, der mit den höchsten Gewinnsummen lockt.

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