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Woher kommt der Ruf des Kartenlegens?

Kartenlegen wird oft mit Hokuspokus und Scharlatanerie in Verbindung gebracht. Das ist nicht immer korrekt, denn durch das Kartenlegen wird das deutlich, was im energetischen Feld des Lebens ohnehin schon vorhanden ist. Alles ist mit allem verbunden und kann sozusagen holographisch von jeder Stelle der Existenz gesehen und gedeutet werden. Die Karten helfen, das zu erkennen, was bereits wirkt, aber nur noch nicht sichtbar ist. Diese Erkenntnis ist nicht neu und wurde bereits durch die Physik des letzten Jahrhunderts nachgewiesen.

Die Schwierigkeit einer Kartenlegerin oder eines Kartenlegers besteht nicht darin, die Karten zu legen, sondern das ausgelegte Blatt zu deuten. Wenn sich bei einer Kartenlegung gut konzentriert wird, behalten die Karten fast immer Recht. Die Kunst des guten Kartenlegens liegt in der Deutung der verschiedenen Kartenbilder. Das Kartenlegen wurde schon früher geachtet und gefürchtet zugleich. Kartenlegerinnen wurden Jahrhunderte lang verfolgt und ermordet. Zu gefährlich war dieses Wissen, vor allem für die Kirchen, zu mächtig könnten einige dadurch werden. Die Kunst des Kartenlegens konnte dadurch zwar kritisiert, aber nicht völlig verbannt werden.

Ist die Zukunft unveränderlich?

Das ist eine Frage, die sehr häufig gestellt wird. Wenn nach einer Kartendeutung alles genau so weitergeht wie bisher, wird das Vorhergesagte mit hoher Wahrscheinlichkeit so eintreffen, wie es die Karten andeuten. Es wäre von daher also notwendig, nach einer Sitzung bei einer Kartenlegerin oder eines Kartenlegers das Gesagte komplett zu vergessen! Denn jede Kleinigkeit, die nach dieser Erkenntnis verändert wird, kann das Morgen schon anders aussehen lassen.

Autor: Ariane Hirschner
E-Mail: info[at]stregato.de
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