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Wenn die Versetzung gefährdet ist

Der Bedarf an Nachhilfe hat in den letzten Jahren drastisch zugenommen. Das hat verschiedene Gründe. Hohe Anforderungen von den Schulen und nicht selten auch von seitens der Eltern, die sich um die berufliche Zukunft des Kindes sorgen.Manchmal führt dies gerade zu einem Leistungsabfall, weil der Druck auf den Schüler zu groß wird und er sich dem Leistungs- und Konkurrenzdruck nicht mehr gewachsen fühlt.

Wenn die Versetzung dann erstmal gefährdet ist, heißt es ganz dringend, raus aus dem Teufelkreis von Druck und Versagen! Scham ist fehl am Platz, denn mittlerweile nimmt jeder dritte Schüler Nachhilfe in Anspruch.

Die heutigen Nachhilfeinstitutionen haben sich auf alle schulischen Bereiche neue pädagogische Kenntnisse angeeignet, mit denen sie den Schülern auf sanfte, aber effiziente Weise fördern und damit ihre kognitiven Fähigkeiten nutzen.

In den Institutionen wird der Nachhilfeunterricht meistens in Kleingruppen abgehalten, so dass jedes Kind die Aufmerksam erhält, die es braucht.

In Einzelfällen kann ein Einzelunterricht oder ein Nachhilfeunterricht zuhause sinnvoll sein. Das erspart zusätzliche Wege und Zeit und die Eltern können direkt mit eingebunden werden und erfahren gleichzeitig, welche Fortschritte ihr Kind macht.

Doch sollte man es gar nicht so weit kommen lassen, bis der „blaue Brief“ zuhause ankommt, sondern schon frühzeitig Nachhilfeunterricht in Anspruch nehmen, wenn die Zensuren zunehmend schlechter werden.

Nicht immer muß sich dahinter eine Lernschwäche verbergen, manchmal können unverarbeitete Probleme im häuslichen Bereich oder mit den Mitschülern, zu einem Leistungsabfall in der Schule führen.

Hier wäre es angeraten, zunächst einmal das Gespräch mit dem Kind oder Jugendlichen zu suchen, um herauszufinden woran es wirklich liegt.
Andrea Simon

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