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Welche DSL Geschwindigkeit sollte man wählen?

Heutzutage ins Internet zu gehen ist für die meisten mittlerweile eine Selbstverständlichkeit geworden, weil es die Anlaufstelle schlechthin darstellt. Man bekommt Informationen und kann mit anderen kommunizieren. Ob man nun nach Infos zu einem ganz bestimmten Thema sucht, was man aus beruflichen oder sonstigen Gründen benötigt, oder ob man sich mit anderen in entsprechenden Foren zu diversen Problematiken austauschen möchte. Jeder wird letztendlich immer irgendwie fündig. Selbst diejenigen, die beabsichtigen online auf Shopping-Tour zu gehen oder sich multimediale Daten up- und downloaden wollen. Um allerdings das Internet ausgiebig nutzen zu können und daran auch Freude zu haben, ist es grundsätzlich erforderlich, dass man sich für den richtigen Anschluss entscheidet.
Während noch vor Jahren die Internetzugänge monolog waren und die Verbindung zwischen Teilnehmer und Vermittler recht langsam über mehrere Verbindungen aufgebaut wurde, ist seit einigen Jahren dieses Problem zum Großteil behoben worden.
Mittlerweile gibt es die sogenannten Breitbandleitungen mit Glasfaserkabeln, über die eine Verbindung von Vermittler und Teilnehmer nur noch digital zustande kommt, die sogenannte DSL Verbindung, auch digital subscriber line genannt.
Dabei werden die analogen Signale eines Teilnehmers übertragen und digital umgewandelt. Unterschieden wird nach den Bandbreiten und den jeweiligen Übertragungsgrößen pro Sekunde. In vielen Regionen werden zur Zeit vor allem die Bandbreiten DSL 1000, 2000 und 6000 angeboten. Bei DSL 1000 liegt der mögliche Downstream bei 1024 kbit/Sekunde, im Upstream hingegen bei 128 kbit/Sekunde. Bei DSL 2000 steht der mögliche Wert im Downstream bei 2048 kbit/Sekunde, der Upstream bei etwa 192 kbit/Sekunde. DSL 6000 kann beim Downstream mit 6016 kbit/Sekunde brillieren, beim Upstream mit etwa 576 kbit/Sekunde. Darüber hinaus gibt es dann noch Angebote mit DSL 10000, wobei der Downstream sich auf rund 10016 kbit/Sekunde beläuft, der Upstream bei etwa 640 liegt. Bei DSL 16000 sind es im Downstream rund 16000 kbit/Sekunde, im Upstream hingegen um die 768 kbit/Sekunde. Der Wert von 20000 kbit/Sekunde und mehr ist bei DSL 20000 (= DSL Speed)und höher durchaus schon realisierbar, allerdings auf breiterer Ebene erst gegen Jahresmitte 2007 zu erwarten.
Für welche Bandbreite man sich letztendlich entscheidet hängt sicherlich von verschiedenen Faktoren ab.
Zum einen muss man sich vergegenwärtigen, wie oft man sich überhaupt im Internet aufhält und wie lange dies in Anspruch nimmt. Selbst wenn man sich nur sporadisch dort bewegt, bietet es sich aufgrund der günstigen Tarife im Flat-Bereich an, einen solchen zu wählen.
Anders verhält es sich mit der Bandbreite. Hier sollte man sich nach Möglichkeit für eine größere Bandbreite entscheiden, wenn man viele Daten im Internet sowohl uploadet als auch downloaded.
Ob es sich dabei nun um Musik- und Videodateien handelt oder aber um Software, wenn man sich sicher ist, dass der Umfang an transferierten Dateien aller Wahrscheinlichkeit nach stets größer sein wird, dann ist auch die Wahl einer größeren DSL Geschwindigkeit in jedem Fall vernünftig.
Dies zeigt sich schon an dem simplen Beispiel einer Musikdatei von gerademal 6 MB. Wenn diese heruntergeladen wird, dann braucht man dafür mit DSL 1000 rund 60 Sekunden, mit DSL 2000 30 Sekunden und mit DSL 6000 nicht mal 10 Sekunden. Auch hinsichtlich der momentan noch niedrigen Werte im Upload Bereich empfiehlt es sich für diejenigen, die das Internet viel beruflich nutzen, doch eine größere Bandbreite zu wählen, vor allem, wenn man beispielsweise regelmäßig Daten auf eine Webseite für bestimmte Leute hochlädt.
Peter Schamberger
Email: schatec(at)online(dot)de

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