Webhosting - mit wenig Webspace viel erreichen
Heutzutage wird im Webhosting Bereich immer häufiger mit viel Webspace geworben. Webmaster, die noch grün hinter den Ohren sind, lassen sich davon schnell locken und mieten häufig dann ein günstiges Webhosting Paket, was zwar ordentlich Speicherplatz bietet, aber ansonsten mit Features auf der Strecke bleibt. Da kommt doch die Frage auf, wieviel Speicherplatz braucht ein Webmaster und auf welche zusätzlichen Features sollte man beim abschließen eines Hosting Vertrags noch beachten?
Webspace - ohne Traffic nichts wert
Natürlich ist es immer gut, wenn man viel Webspace hat, allerdings reicht Speicherplatz alleine nicht aus, denn man muss auch genügend Traffic zur Verfügung haben, damit es sich überhaupt lohnt. Angenommen man bekommt von seinem Provider 1 GB an Webspace zur Verfügung gestellt. Nun hat man aber andererseits nur 2 GB Traffic. Jeder Besucher, der die Website aufruft, verbraucht etwas von diesem Traffic, dass heißt, umso mehr Besucher unsere Webpräsenz hat, desto mehr Traffic brauchen wir. Wenn wir nun aber unseren 1 GB Speicherplatz komplett füllen und die Besucher sich durch unser Angebot durchwühlen, geht der Traffic schnell zu neige. Andererseits, wenn wir nur 1 MB von den 1 GB füllen, dann dürften sich viele Besucher an unserem Angebot erfreuen, ohne das der Traffic zur Neige geht. Wer allerdings nur 1 MB füllt, für den sind 1GB natürlich übertrieben. Daher sollte man sich merken: Der Webspace sollte immer im Verhältnis zum Traffic stehen, als Faustregel gilt hier => 1:20, bedeutet => 1GB Webspace braucht mindestens 20 GB Traffic, eher mehr. Ein guter Webhoster bietet eine Verteilung von 1:50 an.
Nun ist aber Webspace alleine nicht das wichtigste, möchte man als Beispiel nur einen Blog hosten, sind 1GB Speicherplatz sowieso übertrieben (ausser man ist Hoby-, Semi- oder Pro-Fotograf). Auch Unmengen an Emailadressen sind generell nicht nötig (aber in jedem Paket integriert, da sie nichts kosten). Man sollte daher beim Webspace mieten aufjedenfall darauf achten, mindestens eine Datenbank zu haben, mindestens 5 Subdomains und die Option weitere Domains zum Paket hinzuzufügen.