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Was ist beim Kauf einer Elektroheizung zu beachten?

Bei einer Elektroheizung gibt es grundsätzlich zwei Systeme. Zum einen die Elektroheizung als alleinige Heizung für das gesamte Haus; zum anderen die Elektroheizung als Ergänzung zu einer Heizanlage.

Eine Elektroheizung als alleinige Heizung für ein Haus ist nur dann sinnvoll, wenn der für den Betrieb dieser Anlage benötigte Strom zu Sonderkonditionen für Nachtspeicheranlagen bezogen werden kann. Dieses Angebot besteht nicht überall, so dass vor der Anschaffung einer Elektroheizung dieser Umstand dringend geklärt werden soll.
Der Strombezug ist überwiegend nur über den örtlichen Versorger möglich, da nur sehr wenige Anbieter ermäßigten Nachtspeicherstrom außerhalb ihres Pflichtversorgungsbereiches anbieten.

Bei einer alleinigen Betrachtung der Energiekosten gilt eine Elektroheizung auch beim Bezug ermäßigten Nachtstromes als teuer. Dieser Umstand relativiert sich jedoch durch die Bequemlichkeit dieser Heizung sowie durch die Wartungsfreundlichkeit der Anlage.

Bei der Auslegung der Anlage ist darauf zu achten, dass die Geräte über eine ausreichende Ladekapazität verfügen. Zumeist wird zwar die Möglichkeit einer Tagnachladung angeboten; diese erfolgt jedoch in der Regel zu höheren Tarifen als die Nachtaufladung.

Dass die Öfen der Speicherheizung asbestfrei sind, versteht sich heute von selber.

Eine elektrische Nachtspeicherheizung kann nicht alleine mit Öfen betrieben werden; ebenfalls ist eine Beheizung über Fußbodenheizung möglich. Diese gilt vielen Menschen als besonders behagliche Heizform.

Wo kein ermäßigter Nachtspeicherstrom zur Verfügung steht, ist eine Elektroheizung aus Kostengründen als Hauptheizung nicht sinnvoll. Jedoch bietet sich der Betrieb von Elektroheizgeräten für den Notfall oder auch für die Überbrückung eines kurzzeitigen Wäremebedarfs an. Hierbei ist zu beachten, dass die meisten Geräte mit unterschiedlichen Wattstufen arbeiten und dass eine Kilowattstunde im Betrieb schnell erreicht ist.
Elektroradiatoren mit Rippen geben in der Regel ein größeres Wärmegefühl als Heizlüfter. Letztere eigenen sich vor allem für den morgendlichen Einsatz im Bad bei Menschen, die am frühen Morgen überdurchschnittlich kälteempfindlich sind.

Autor: Christian Lanegger

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