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Von der Kunst ägyptischen Tee zuzubereiten

Einst war es eine eine Kunst in Ägypten Tee richtig zuzubereiten, aber das hat sich heute geändert. Wenn der Ägypter heute Tee kocht, dann macht er dies nicht mit losem Schwarzen Tee, sondern er benutzt einen Teebbeutel. In diesem Beutel ist dann keinesfalls ein hochwertiger Tee aus Ceylon, sondern CTC-Tee Dust aus Kenia.Dieser Beuteltee wird dann sehr süß aufgebrüht und lange ziehen so lange ziehen gelassen, bis auch das letzte aus den Blättern herausgeholt wurde. Das Resultat ist ein tiefschwarzer, bitterer Tee der der Europäer und erst recht Asiaten in erschrecken versetztet.

Aber wie konnte es soweit kommen ? Zugegeben, Ägypten hatte nie die Tradition von Marokko, wo der grüne Tee mit Minze zubereitet wird, aber immerhin war uns ist Tee auch in Ägypten ein Nationalgetränk.

Die Ursachen dieses kulturellen Niedergangs können auf ökonomische Ursachen zurückgeführt werden. Tee wurde lange Zeit auf dem Weltmarkt zu sinkenden Preisen gehandelt. Auch hochwertige schwarze Tee aus Ceylon waren zu günstigen Preise zu haben. Dies änderte sich in der 90er Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Mit dem Wirtschaftsaufschwung in Asien und der damit verbunden Erhöhung der Kaufkraft, wuchs dort die Nachfrage nach gutem Tee. Dies hatte einen kontinuierlichen Anstieg der Reise zu Folge.

Zur gleichen Zeit vollzog sich in Ägypten ein wirtschaftlicher Niedergang. Die ägyptische Wirtschaft wurde mir der zeit immer mehr von Tourismus abhängig, während der produzierende Sektor nicht mehr auf dem Weltmarkt konkurrenzfähig ist. Als dann der Tourismus aufgrund von Attentaten einbrach, traff dies Ägypten mit voller Härte.

Ein Folge davon war das die die meisten Ägypter heute ceylonesischen Tee nicht mehr leisten können, so wurde auf den billigen kenianischen Tee ausgewichen.

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