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Vogelbeobachtung – kompakte Ferngläser sind die richtige Wahl

Die Vogelfreunde in Deutschland freuen sich, dass endlich wieder die Temperaturen für ausgedehnte Wanderungen und Touren im dichten Wald gekommen sind und sie so ihrem liebsten Hobby nachgehen können – der Vogelbeobachtung. Wer Rotkelchen, Kohlmeisen und Spechte in ihrem natürlichen Lebensraum beobachten möchte, ist durch sein Hobby nahezu auf ein Fernglas oder Spektiv als Hilfsmittel angewiesen. In diesem Beitrag soll erläutert werden, welche Anforderungen Vogelfreunde an ein Fernglas für die Vogelbeobachtung haben.

Da man viel unterwegs ist und gelegentlich auch in schwierigem Terrain nach Vögeln sucht, ist es sehr wichtig, dass das Fernglas handlich ist, leicht zu tragen und beim Wandern nur minimal stört. Kleine Ferngläser bieten sich hierbei förmlich an, da die kompakten Modelle speziell für die Westentasche von Wanderfreunden konzipiert wurden.

Je nach Wetterlage sollte man auch darauf achten, dass das Fernglas robust ist und nicht durch äußere Verschmutzung oder gar Spritzwasser unbrauchbar gemacht wird. Spritzwasserfeste Ferngläser oder besser gar ein vollständig wasserdichtes Fernglas ist daher, je nach bevorzugter Wetterlage, eine sehr gute Idee für jeden naturbegeisterten Wanderer.

Bezüglich technischer Daten ist die Vogelbeobachtung gewissermaßen anspruchslos. Eine 8fach Vergrößerung ist vollkommen ausreichend. Höhere Vergrößerungsfaktoren wirken sich dagegen schlecht auf das Bild aus, da man leichter verwackelt. Man sollte in so einem Fall ein Stativ dazukaufen oder aber direkt auf ein Fernglas mit digitalem Bildstabilisator ausweichen. Ein großer Frontlinsendurchmesser ist in der Regel nicht nötig, da sich Vögel selten bei schlechten Lichtverhältnissen zeigen und auch der Naturfreund meist bei strahlendem Sonnenschein seinem Hobby frönt.

Preislich lässt sich zusammenfassen, dass man für ein kompaktes, robustes Fernglas ohne besondere technische Finessen nicht mehr als 200 Euro ausgeben muss. Japanische Billiganbieter liefern in diesem Preissegment ordentliche Qualität ohne dass man ein Vermögen ausgeben müsste. Wer dagegen mehr Geld investieren möchte, dem kann zu einem Kompaktfernglas der Marken Swarovski oder Leica geraten werden. Bei diesen Premiumanbieter zahlt man oberhalb von 500 Euro, kann sich aber auf den Qualitätsanspruch verlassen. Die Ferngläser halten ein Vogelbeobachterleben lang.

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