VDSL - das megaschnelle DSL
VDSL ist die Abkürzung für “Very High Bitrate Digital Subscriber Line”. Es handelt sich dabei, wie auch bei ADSL, um eine asymmetrische Technologie. Das heißt, dass die Downstream-Raten stets schneller als die Upstream-Raten sind. Früher bezeichnete man VDSL auch als BDSL (”Broadband Digital Subscriber Line”); die Bezeichnung ist aber nicht mehr geläufig.
Voraussetzung für die Einrichtung einer VDSL Leitung ist ein so genanntes Hybridnetz, welches sich aus Glasfaser- und Kupferleitungen zusammensetzt. Die moderne Glasfasertechnologie ermöglicht im Optimalfall eine DSL Geschwindigkeit von über 50 Mbit/s. Die Höhe der Übertragungsrate ist dabei abhängig von der Länge des Kupferkabels.
Das Glasfaserkabel reicht bis in die Vermittlungsstelle des Ortsbereiches beziehungsweise führt sogar von der Vermittlungsstelle aus bis hin zu Kabelverzweigern am Straßenrand. Dort beginnt dann das Kupferkabel. Die Länge dieses Kupferkabels bestimmt die Geschwindigkeit der Leitung - oftmals sind es nur wenige hundert Meter bis zum Nutzer.
In Deutschland bietet bislang lediglich die Deutsche Telekom mit ihrer Marke T-Home ein VDSL-Angebot an. Das entsprechende VDSL-Netz bietet Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s.
50 Städte will man insgesamt anschließen, bis Ende 2007 sollen bereits 26 Städte und rund 8,2 Millionen Haushalte am Highspeed-Netz hängen. Ab 2008 ist der schrittweise Ausbau auf insgesamt 50 Städte geplant, die dann über das megaschnelle DSL surfen können. Die ersten Städte, die an das hyperschnelle Netz angeschlossen wurden, waren übrigens Berlin, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Frankfurt, Stuttgart, Nürnberg und München. Dazu kam dann noch die Rhein-Metropole Düsseldorf als zehnte Stadt im VDSL-Startreigen.