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Umschulden eines Dispokredits

In Deutschland ist es üblich, dass eigentlich jeder Bankkunde einen Dispokredit auf seinem Girokonto eingeräumt bekommt. Zumeist ist es dabei von Bedingung, dass auch regelmäßig das Gehalt auf dem Konto eingeht. Natürlich können auch andere Gelder eingehen, doch üblich ist natürlich der Lohn, die Rente oder anderweitige Bezüge, die bargeldlos transferiert werden. Kann dieser regelmäßige Geldzufluss dann nachgewiesen werden, was die Bank üblicherweise anhand eines Kontochecks überprüft, gewährt eine Bank dann zumeist einen Dispositionskredit von 2 bis 3 (oder sogar noch mehr) Monatsgehältern (netto). Somit wird es einem dann gestattet, diesen Dispo Kreditrahmen zu nutzen.

Der Vorteil des Dispokredits liegt darin, dass man vergleichsweise sehr schnell auf dieses Notgeld zugreifen kann, wenn gerade ein Engpass entstanden ist. Diese Engpässe können sich natürlich auch sehr schnell ergeben: Denkt man einfach mal an einen Wohnungsumzug, ein paar unvorhergesehene Kosten und Ausgaben oder ein paar Versicherungsbeiträge, dann landet man mit seinem Girokonto schnell im Minus. Um genau dort überhaupt landen zu können, braucht man die Einwilligung der Bank, die diese in Form des Dispositionskredites gibt. Demnach sollte man auch wenig behutsam damit umgehen.

Doch viele deutsche Bürger nutzen den Dispo völlig unbesorgt, als ob es ihr eigenes Geld und zudem verdientes Geld wäre. Dass die Zinssätze sehr hoch sind, wissen offenbar die wenigsten oder gestehen es sich nicht ein, dass mit der Zeit diese Kosten letztlich den Dispokredit in immer tiefere rote Zahlen reißen. Wer monatelang tief im Dispobereich steckt, der sollte jede Möglichkeit nutzen, dort wieder hauszukommen. Und eigentlich sollten auch hier die Banken so clever sein und einmal auf den Bankkunden zugehen und ihm ein Angebot machen. Denn der Dispokredit ist mehr oder weniger nur eine Übergangslösung für finanzielle Lücken, um diese einmal überbrücken zu können. Das heißt also nicht, dass man den Dispo schonungslos ausreizen sollte. Es gilt also, den Kredit auch wieder abzuzahlen!

So kann man natürlich auch diesen Kredit mittlerweile gegen einen günstigen Online-Kredit eintauschen. Dies sollte man vor allem dann in Erwägung ziehen, wenn die Kosten des Disporahmens mit der Zeit ein Fass ohne Boden werden. Die Vorgehensweise ist dabei recht einfach: Man nimmt einen Ratenkredit in der Höhe des Fehlbetrags vom Girokonto auf, eigentlich eher noch ein paar Euro darüber. Dann gleicht man mit genau diesem gewährten Kredit sein Girokonto aus, holt also das Konto aus dem Minus-Saldo in den positiven Bereich. Somit wäre also der Dispokredit vom Tisch und die immens hohen monatlichen Zinsen fallen nicht mehr an. Der Kredit wird also absofort billiger, da die Zinssätze bei Ratenkrediten deutlich unter dem Niveau von Dispokrediten liegen. Von nun an zahlt man also in geordneten Verhältnissen den Ratenkredit zurück.

Nun wird sich der ein oder andere sicherlich fragen, warum es eine Ratenkredit sein müsse, ob denn nicht auch ein Onlinekredit geht? Egal ob Sie nun über das Internet einen Kredit online beantragen oder bei Ihrer Hausbank einen Kredit bekommen: Ein günstiger Ratenkredit sollte es definitiv sein, der also aus Kostensicht weitaus billiger als der Dispokredit ist. Selbst wenn der Zinssatz nicht so augenscheinlich günstiger ist, so gewinnt man trotzdem einen Vorteil: Dadurch, dass die Rückzahlungsraten festgelegt werden und man monatlich alles schön abzahlen muss, wird die Kreditsumme nicht noch mehr und man tilgt dann schlussendlich auch einmal den Kredit. Selbst bei einem günstigen Dispokredit summieren sich fortlaufend die Zinskosten, was diese Kreditart eben auch so besonders kostenintensiv macht. Somit wird also die Kreditumschuldung zu einer echt lohnenswerten Angelegenheit. Selbst wenn man den Dispo einmal braucht, so gibt es dennoch hier kostenlose Girokonten mit wirklich günstigeren Zinssätzen als bei kostenpflichtigen Filialbankangeboten. Ein klein bisschen pfiffig muss man eben schon sein.

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