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Uhrenarten

Uhr ist nicht gleich Uhr. In punkto Zeitmessung gibt es sehr große Unterschiede, was das betreffende Gerät der Zeitmessung und seine Spezifikation anbelangt. So unterscheiden sich Uhren zum Beispiel in ihrem Einsatzgebiet, so kommen Uhren als Armbanduhr, Standuhr, Sonnenuhr, Turmuhr, Taschenuhr oder Küchenuhr vor.

Uhren kann man auch nach ihrem Träger definieren, dazu gehören dann zum Beispiel die Damenuhren, Herrenuhren, Kinderuhren oder Taucheruhren.

Eine weitere Beschreibungsmöglichkeit für eine Uhr ist ihre Qualität bzw. die Einschätzung ihrer Machart. Eine neutrale Beschreibung der Machart, die sich in der Regel auf das Material bezieht, aus dem die Uhr gemacht ist, drückt sich in Termen wie Golduhr, Silberuhr, Edelstahluhr, Diamantuhr, Titanuhr o.ä. aus. Eine mit einer emotionalen Wertung behaftete Einschätzung wird dagegen in Exempeln wie der Luxusuhr, der Billiguhr oder der Traumuhr deutlich.

Ein wenig aus der Reihe der genannten Uhren fallen Beispiele wie die Eieruhr, die Sanduhr oder die Kuckucksuhr. Mit der Eieruhr ist im engen Sinne eine Uhr gemeint, die in der Küche als Zeitmesser für die Kochspanne eines Eies genutzt werden kann. Eine Eieruhr kann also zum Beispiel eine Sanduhr in Miniaturform sein, die einer Zeit von ca. 3-5 Minuten durchläuft. Eine Eieruhr könnte aber ebenso gut eine normale Küchenuhr sein (gemeint ist ein Kurzzeitwecker, der in der Küche zum Messen von Kochzeiten eingesetzt wird) oder aber auch eine Uhr in Eierform. Die Kuckucksuhr dagegen ist eine spezielle Uhrenart, die (normalerweise) einen Kuckuck als „Stundengong“ benutzt. Schlägt es Eins, ruft der Kuckuck einmal, schlägt es Zwei, zweimal usw. Die Sanduhr schließlich gehört zu einer der ältesten Uhrenformen. Sie zeigt im Grunde genommen keine Zeit an sondern kann nur dafür verwendet werden, eine bestimmte vorbestimmte Zeitspanne zu bemessen.

T. Maue

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