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Thymian, Seetang und Schwarzbier – die neuen Freunde der Schokolade

Schokolade besteht schon seit jeher zum größten Teil aus der Kakao. Die Kakaobohne wird vor allem in Mittel- und Südamerika auf großen Plantagen angebaut. Um dem teils herben Geschmack der Kakaobohne entgegen zu wirken, bildet Zucker einen weitern großen Anteil der Zutaten. Zudem wird noch Milchpulver beigemischt. Die cremige Konsistenz der Schokomasse entsteht zum einen durch das stundenlange Rühren und zusätzliche Erwärmen. Dadurch verdampft Feuchtigkeit. Zum anderen durch das Fett der Kakaobohne. Nur bei den Premiumschokoladen kann man wirklich sicher sein, dass auch nur die Kakaobutterfette und keine minderwertigen Fette zur Herstellung verwendet wurden. Natürlich ist die reine Verwendung von Kakaobutter als Fett und Geschmacksträger in erster Linie eine Kostenfrage. Ist die Masse cremig genug kann sie weiterverarbeitet werden. Soll eine Geschmacksschokolade entstehen, werden vorher noch die entsprechenden Zutaten dazu gemischt. Neben Alkoholischem wie Grappa, Rotwein oder Champagner sind Früchte, wie zum Beispiel Orange, Zitrone oder Beeren eine beliebte Zutat. Ganz klassische Aromageber sind die verschiedenste Nusssorten, etwas ausgefallener und noch ungewohnter sind Gewürze in der Schokolade. Hier eignen sich vor allem Safran, Rosmarin oder Thymian. Ungeschlagene Schokopartner bleiben aber nach wie vor Kaffe, Trüffel, Nougat oder Marzipan. Wer eher eine kulinarische Herausforderung sucht ist mit Seetang, Schwarzbier oder Ingwer gut beraten. Nach wie vor ist wohl das meist verkaufte Schokoladenprodukt die Tafel. Sie ist praktisch und bietet ein optimales Preis-Leistungs-Verhältnis. Aufgrund seiner Größe und weil er ideal zum Mitnehmen ist, ist der Schoko-Riegel sehr beliebt. Für die besonderen Momente gibt es Konfekt, Pralinen oder Schokotrüffel. Zu Weihnachten darf der Nikolaus genauso wenig fehlen wie zu Ostern der Schokoladenhase und die gefüllten Eier.

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