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Teichfische

Viele Teichfreunde holen sich mit Goldfischen, Moderlieschen oder Bitterlingen pflegeleichte Bewohner in den Gartenteich. Generell sollten im Gartenteich nie zu viele Fische eingesetzt werden, da ansonsten eine Übervölkerung stattfindet. Als Faustregel gilt hier, je 2 cm Fischlänge mit etwa 2 Liter Wasserverdrängung gleichzusetzen. Am Anfang mag die Auswahl einer geeigneten Fischpopulation und Menge noch schwer fallen, da viele neue Teichbesitzer aus überschwänglichem Enthusiasmus zu viele Bewohner in den Teich holen, nach einer gewissen Weile und Erfahrung dürfte aber jeder Teichfreund ein gutes Gespür für seine Bewohner entwickeln. Neben einheimischen Fischarten sind auch die Exoten wie die japanischen Kois selbstverständlich noch im Trend und der Traum vieler Fischfans. Kois sind hier längst auch in neuen Zuchtvariationen erhältlich – der Butterfly-Koi beispielsweise weist eine Färbung in weiß bis silbern auf und kann je nach Lichteinfall sogar blau schimmern. Das Besondere am Butterfly-Koi ist allerdings, wie sein Name schon ankündigt, die schmetterlingsähnliche Flossenbewegung, welche ihn zu einem ganz exotischen Teichbewohner macht. Die Fischlein sind beim Kauf meist 10 cm groß, können aber eine Gesamtlänge von 70 cm erreichen und bevorzugen gutes Futter – die Haltungskosten sind daher nicht unerheblich. Generell sollte zur Fischfütterung nach Möglichkeit Schwimmfutter verwendet werden, alternativ sind auch Futterringe erhältlich, mit denen sich den Fischen eine feste Futterstelle antrainieren lässt. Die Tiere werden so meist zahmer und zutraulicher dem Menschen gegenüber.
Der Kostenfaktor sollte nicht nur bei exklusiven Fischarten nicht außer Acht gelassen werden – neben einmaligen Anschaffungskosten beim Teichbau wie Wanne, Filter und Teichpumpen ergeben sich während des Betriebes laufende Instandhaltungskosten und Fütterkosten.

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