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Spenden – eine Frage der Ethik?

Ausreichend Essen und Trinken, Kleidung, Medikamente….sind Sie sich über die ungleiche Verteilung dieser Güter auf unserem Planeten informiert?
Wahrscheinlich nicht so detailliert wie es Ihnen möglich wäre!
Ob das schlimm ist? Nicht über das Elend der Welt informiert zu sein? Nicht die Zahlen zu kennen derer die täglich an Hunger oder Krankheit sterben?

Ja!
Aber zu Ihrem und unser aller Schutz muss an dieser Stelle hinzugefügt werden, dass es nicht Ihre alleinige Schuld ist. Wir Menschen machen uns schon viele Gedanken über das Elend anderer Menschen, denken auch über eine Spende nach.
Meist bleibt es jedoch beim Gedanken machen und die können bekanntlich keine Krankheiten heilen und keinen Hunger stillen.

Wir Menschen sind unglaublich leistungsstark im Verdrängen von Tatsachen:
Rauchen tötet!
Zuviel Fett ist ungesund!
Alkohol macht süchtig!
In Afrika verhungert alle zwei Minuten ein Kind (Quelle: Johanniter)!

Diese Fähigkeit ist jedoch keine Entschuldigung dafür, wenn Sie es tatsächlich tun!
Wir Menschen dürfen nicht töten, das ist alle völlig klar und gibt es doch einmal Menschen die sich diesem Gesetz widersetzen, so werden Sie weltweit hart bestraft.

Stellt man sich die Spenden - Frage aus ethischer Sicht, so kommt man früher oder später zu der Fragestellung:
Was ist schlimmer? Töten oder sterben lassen? Gibt es hier überhaupt einen Unterschied?
Wie wird diese Frage von Ihnen beantwortet? Der Ethiker Singer schlägt Ihnen folgendes vor: Spenden Sie 10% ihre Geldes und die handeln korrekt. Denn ein Nicht-Spenden kommt aus seiner Sicht dem Sterben-Lassen sehr nahe.

Ist das des Rätsels Lösung? 10% kann sich vielleicht nicht jeder leisten – und eigentlich ist es doch wichtiger dass jeder überhaupt etwas tut als die Höhe direkt festzulegen!

Stellen Sie sich dieser Ungerechtigkeit in den Weg! Ermöglichen Sie anderen Menschen ein Leben mit ausreichend Trinkwasser und Essen, mit täglichen Grundnahrungsmitteln und wichtigen Medikamenten.

T. Maue

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