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3. Die soziale Mobiliät

Bei Untersuchungen über die soziale Mobilität unterscheidet man zwischen der Intra- und Intergenerationsmobilität. Mit der Intragenerationsmobilität bezeichnet man die Auf- und Abwärtsbewegung innerhalb des Arbeitslebens einer Person, mit der Intergenerationsmobilität die Bewegung zwischen den Generationen, wenn beispielsweise die Tochter oder der Sohn eines Arbeiters einen freien Beruf ergreift. Die soziale Mobilität ist meistens von geringer Reichweite. Die meisten Leute bewegen sich nicht weit vom Status ihrer Herkunftsfamilie weg, obwohl der Zuwachs bei den Angestellten in den letzten Jahrzehnten beträchtliche Möglichkeiten für den Aufstieg eröffnet hat.

Ganz allgemein ist soziale Mobilität definiert als Bewegung von Personen aus einer sozialen Position (Lage) in eine andere. Sie hängt von den Bereichen Beruf, Einkommen, Bildung und Konfession ab. Es wird zwischen horizontaler und vertikaler Mobilität unterschieden. Die vertikale Mobilität ist die Bewegung der einzelnen Individuen von einem Status in den anderen, z.B. vom Facharbeiter zum Ingenieur. Die horizontale Mobilität ist der Arbeitsplatz- oder Wohnungswechsel ohne Statusänderung. Durch Technisierung, Bürokratisierung und Automatisierung haben sich die Berufs- und andere soziale Strukturen sehr verändert, und die Mobilitätsrate hat zugenommen. Der Anstieg der Mobilitätsrate wird zum einen als wünschenswert angesehen, um z.B. die persönlichen Fähigkeiten zu entfalten, persönliche Enttäuschungen zu verringern und größere Chancen für größere soziale Harmonie zu bieten., zum anderen zeigt es aber auch die möglichen negativen Folgen, wie die Zerstörung der ersten Sozialbeziehungen der Menschen sowie Angst um ihren gesellschaftlichen Status. Einige sind davon überzeugt, daß Mobilität die “soziale Ungleichheit” verstärkt.

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