Psychosen und Neurosen 2.1.3.2 Senile Demenz
UrsacheDem Krankheitsbild liegt ein Schwund von Hirngewebe zugrunde, der zu einem massiven Intelligenzabbau und zu psychischen Ausfallerscheinungen führt.
Die eigentliche Ursache ist nicht bekannt. Fest steht nur, daß Erbanlagen eine Rolle spielen, da die Erkrankung familiär gehäuft auftritt. Die Krankheit beginnt meistens ab dem 70. Lebensjahr.
Symptome
Die Patienten leiden oft unter einem starken “Greisenzittern” der Hände oder auch des Kopfes, einem kleinschrittigen Gang, gebeugte Körperhaltung und enge Pupillen, die nur träge auf Lichtreize reagieren.
Es kommt zu einem gravierenden Intelligenzabbau. Dieser führt zur Verminderung von Gedächtnis und Konzentration. Der Denkprozeß verlangsamt sich. Dies alles führt zu Kritiklosigkeit und zum Versanden von Interessen, wodurch der Patient wiederum sehr leicht beeinflußbar wird.
Wichtig zu wissen ist bei der Senilen Demenz, daß die Gewohnheiten und äußeren Umgangsformen zunächst völlig erhalten bleiben können, so daß bei einem flüchtigen Kontakt mit solchen Kranken ihr Zustand, vor allem im Anfangsstadium, gar nicht auffällt.
Neben den hier aufgeführten Krankheitserscheinungen kommen auch noch fast alle Symptome der Hirnarterisklerose bei der Senilen Demenz vor.
Rehabilitation
Eine Behandlung der Senilen Demenz ist nicht großartig erfolgversprechend. Nach kurzer Zeit werden die Patienten pflegebedürftig. Die symptomatischen Maßnahmen, die ergriffen werden können, sind im Wesentlichen die Beeinflussung der Schlafstörungen und eine Dämpfung der Unruhezustände.
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