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Seebad Bansin

Das Seebad Bansin auf der Insel Usedom kann zwar schon auf eine  erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1256 verweisen, doch bis zum Ende des XIX. Jahrhundert spielte sich in dem Dorf nicht gerade viel ab. Dies änderte sich jedoch schlagartig als die damalige Berliner Schickeria den Ort für sich entdeckte.

Aus der ersten Badeanstalt wuchs schnell ein kompletter Tourismuskomplex, der für die damalige Zeit vielen anderen ähnlichen Einrichtungen an Struktur und Verkehrsanbindung weit voraus war. Mit dem Anschluss von Bansin an die Bahn im Jahre 1911 ging es dann richtig los. Die Besucherzahlen verfünffachten sich geradezu über Nacht. In nur drei Stunden konnte ein Berliner damals in Bansin sein. Bansin erlangte auch dadurch Berühmtheit, da es zu den drei Kaiserbädern gehört. Ahlbeck und Heringsdorf sind die beiden anderen Bäder, in denen das Touristenleben nicht minder sprudelt.

Wer eine Ferienwohnung Usedom sucht, wird diese in Bansin sicherlich finden, doch bekanntlich hat die Nähe zu solchen mondänen Orten seinen Preis. Bei genauerer Suche oder etwas auβerhalb der Saison, wenn sich der Trubel etwas gelegt hat, sind aber immer ansprechende Angebote vorhanden.

Bansin bietet seinen Besuchern einiges. Wanderungen in die Usedomer Schweiz können von hier aus angegangen werden oder ein Tripp zu den beiden anderen Kaiserbäder unternommen werden.

Etwas exotischer geht es im Bansiner Tropenhaus zu, in dem unter anderem Weißbüscheläffchen, Kaimanen, Schlangen, Schmuckschildkröten, Papageien und anderes Getier zu sehen sind. An sich schon reizend ist Basin mit seiner bewundernswerten Bäderarchitektur, die sich entlang der reizvollen Strandpromende reiht. Wer genügend Geld hat, kann sich hier in einem der mondänen Hotels einquartieren.

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