Schokolade – Bohne und ein bisschen mehr
Der größte Anteil in der Schokolade ist die Kakaobohne. Schon die Mayas und Azteken kannten die Vorzüge dieser Pflanze und so erhielt die Schokolade den Namen „Speise der Götter“. Neben Kakao ist Zucker die zweite Hauptzutat für die Schokomasse. Als dritte Zutat wird noch Milchpulver verwendet. Je nach Geschmacksrichtung kommen noch andere ausgefallene Zutaten und Aromageber in die Masse. Alles wird in der Conchiermaschine zu einer cremigen Masse verarbeitet. Das Verfahren dauert relativ lange, da durch das Rühren überflüssige Flüssigkeit aus dem Brei entfernt wird. Nur dann wird sie gleichmässig. Die hochwertigen Premiumschokoladen bestehen bis zu 80 % aus Kakao. Hier wird auch in der Regel von der Zumischung von einfacheren Fetten verzichtet, was bei einfachen Schokoladen durchaus üblich ist. Die Schokomasse kann zu den verschiedensten Produkten verarbeitet werden. Je nach Form des Produkts wird sie in eine Form gegossen. Das meist verkaufte Schokoprodukt ist bestimmt Schokolade in Tafel- oder Riegelform. Aber auch die Verarbeitung zu Pralinen, Trüffeln oder Konfekt ist sehr beliebt. Eine weiter Gruppe bilden die saisonalen Produkte, wie Weihnachtsmänner und Nikoläuse aus Schokolade, oder Schokohasen und gefüllte Eier zu Ostern. Die neusten Trends in der Schokoproduktion ist die Kreation ausgefallener Geschmackskombinationen. Schokolade mit Chili oder Pfeffer, mit Whiskey, Gewürzen oder Seetang fordern nun die Schokoliebhaber heraus. Einige Schokoladenhersteller setzten jedoch weiterhin auf den reinen Geschmack der Schokolade und verwenden für jede Sorte ganz strikt nur eine Sorte Kakaobohnen einer bestimmten Plantage. Die Schokolade erhält ihren Geschmack also ausschließlich durch die Kakaobohne. Ob Purist oder Neuentdecker der Schokoladenmarkt hält für jeden das passende bereit.