Schalkes Historie
Die dreißiger und frühen vierzigen Jahre sollten das große Jahrzehnt für die Schalker werden. Zwischen 1934 und 1942 standen sie jedes Jahr mindestens im Meisterschafts – oder Pokalfinale. Die Meisterschaft gewannen sie sechsmal, einmal ( 1937 ) zusätzlich den Tschammerpokal. Leider wurden die Erfolge der Mannschaft von den Nazis ideologisch ausgeschlachtet und die Spieler ließen sich instrumentalisiern. Das führende Spieler wie Szepan ,Kuzorra, Zajons, Urban gar nicht germanisch sondern eher polnisch klangen, ließ die NS – Propaganda absurd erscheinen. Die von den Bomben zerstörte Glückauf – Kampfbahn war ab Juli 1946 wieder bespielbar. Die Elf konnte jedoch zunächst nicht an ihre alten Erfolge anknüpfen.1958 gewann Schalke seinen bisher letzten Meistertitel, 2001 und 2002 den DFB – Pokal.
Die 70er
Im Jahr 1971 war Schalke in den Bundesliga – Skandal verwickelt. Gegen Bestechungsgelder verlor die Mannschaft absichtlich gegen Arminia Bielefeld mit 0:1. Mehrere Spieler wurden daraufhin gesperrt und der Verein stürzte in eine schwere Krise. In den achziger Jahren er dreimal ab und musste wegen finanzieller Probleme um seine Lizenz bangen. 1973 zogen die Fussballer in das Parkstadion im Gelsenkirchener Stadtteil Erle um, das in Hinblick auf die Weltmeisterschaft 1974 in Deutschland errichtet wurde.
Ab 1990
Seit 1991 mit dem Wiederaufstieg begannen sich die sportlichen Erfolge wieder einzustellen, gekrönt vom Gewinn des UEFA –Pokals gegen Inter Mailand im Jahr 1997. Der Geschäftsbetrieb wurde professionalisiert; 2000 wurde die FC Schalke 04 AG und mehrere Tochtergesellschaften gegründet.
Im August 2001 zogen die Schalker erneut um, diesmal in Arena Auf Schalke mit verschließbarem Dach, herausfahrbaren Rasen und Videowürfel. Heute heißt das Stadion Veltins Arena. In der ewigen Tabelle der Fussball Bundesliga belegt Schalke 04 den 9. Platz mit 1804 Punkten.
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