Radiologie
Radiologie bezeichnet ein Teilgebiet der Medizin. In diesem Gebiet werden Strahlen angewandt und sie sollen helfen zu Diagnostizieren und dienen aber genauso auch wissenschaftlichen und therapeutischen Zwecken. Die Anfänge der Radiologie sind in Österreich zu suchen, um genau zu sein in Wien. Am 5. Januar 1896 war in einer Wiener Zeitung zu lesen, dass es zu einer sensationellen Entdeckung gekommen ist.
Diese Meldung kam, noch bevor Wilhelm Conrad Röntgen die Entdeckung von X-Strahlen bekannt gegeben hatte. In der Radiologie werden eigentlich schon immer Röntgenstrahlen verwendet, allerdings kommen auch Elektronen, ionisierende Strahlen und Gammastrahlung zum Einsatz. Der Haupteinsatzzweck der Radiologie ist, dass Röntgenbilder als Ergebnis ausgegeben werden. Dazu werden aber auch noch die Sonografie und Magnetresonanztomografie zur Hilfe genommen. Bei diesen beiden Verfahren werden allerdings keine Strahlen verwendet.
Der Radiologe unterscheidet, ob es sich um eine Strahlentherapie oder die diagnostische Radiologie handelt. Die diagnostische Radiologie hat dazu noch die Teilgebiete Kinderradiologie und Neuroradiologie. Wenn jemand sein Medizinstudium abgeschlossen hat, so muss er immer noch eine weitere Ausbildung absolvieren, um zum Facharzt für Radiologie aufzusteigen. Diese weitere Ausbildung dauert nochmals fünf Jahre. Es sind allerdings auch Monate auf diese Weiterbildung anrechenbar. Was im Rahmen einer Weiterbildung gelehrt wird, das wird von verschiedenen Ärztekammern vorgegeben. Wenn es um die Radiologie geht, so ist auch immer der Strahlenschutz ein wichtiges Thema. Die Strahlung, die bei der Röntgendiagnostik angewandt wird, ist zwar nur sehr schwach und dennoch können Patienten dadurch geschädigt werden. Wenn es um die Anzahl an Röntgenaufnahmen in einem Jahr geht, so nimmt Deutschland dabei eine Spitzenposition weltweit ein.