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Philippsburg – eine Gemeinde zeigt, wie man Touristen anzieht

Die Gemeinde Philippsburg befindet sich im nördlichen Teil des Landkreises Karlsruhe, im Norden Baden-Württembergs. Sie besteht aus Philippsburg und den beiden eingemeindeten Stadtteilen Rheinsheim und Huttenheim. Um für Touristen noch attraktiver zu werden, hat sich die Gemeinde Philippsburg wirklich Gedanken gemacht. Es sollte eine Touristenattraktion geschaffen werden, die Gäste anzieht und für alle eine Bereicherung darstellt. Schließlich kam die Idee auf, einen Altstadt-Rundgang zu entwickeln. Dieser sollte nicht auf die herkömmliche, sonst übliche Art erfolgen, sondern zu einem Highlight werden. Deshalb wurde ein ganz neues Konzept entwickelt, das es jedermann möglich macht, selbstständig die Altstadt zu erkunden, ohne etwas Wesentliches zu verpassen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Erkundungstour zu Fuß oder mit dem Rad erfolgt. Für diesen Altstadt-Rundgang wurden im gesamten Gebiet der Philippsburger Altstadt 17 Stationen verteilt. Diese sind mit Pylonen gekennzeichnet worden. Dabei handelt es sich um Säulen, die auf ihren drei Seiten unterschiedliche Informationen für die Besucher des Ortes bereithalten. Auf einer Seite ist auch eine Karte, auf der die 17 Stationen gekennzeichnet sind. Außerdem gibt es Informationen zu den Sehenswürdigkeiten in unmittelbarer Nähe der jeweiligen Station. Mit Hilfe der Karte ist es möglich, den Altstadt-Rundgang in Philippsburg von jedem x-beliebigen Standort aus zu beginnen, ohne auch nur eine einzige Station zu versäumen. Aber nicht nur der Stadtrundgang verspricht interessant zu werden. Zwei sehr beeindruckende Museen sind ebenfalls in Philippsburg zu besichtigen. Dabei handelt es sich um das Festungs- und Waffengeschichtliche Museum und um das Heimatmuseum. Ersteres ist in drei verschiedene Bereiche gegliedert. Im Untergeschoss wird das Festungswesen beginnend in der Antike bis hin zur Neuzeit auf eindrucksvolle Weise dargestellt. Das Erdgeschoss zeigt die Stadt- und Reichsfestung Philippsburg und deren Entwicklung zwischen 1615 und 1801, und im Obergeschoss sind historische Waffen in einer imposanten Sammlung zu besichtigen.

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