5.2.5 Die Phasen des Traumes - C.G.Jung - Der Traum - Referat
Die Phasen eines Traumes ähneln, laut Jung, der Struktur eines Dramas in vier Akten. In einem solchen Traumdrama stehen alle verschiedenen Phasen in einem sinnvollen Bezug zu der vorangehenden und nachfolgenden Phase.
Im ersten Akt werden Angaben vom Ort, Zeit und Personen des Traums gegeben, wobei meist zuerst der Ort angegeben wird, wo der Traum stattfindet.
Im zweiten Akt, die Exposition des Traumes, wird das eigentliche Traumproblem deutlich. Die Exposition ist die Grundlage des Traumes und entspricht einem Grundmotiv, so entwickelt sich hier die Handlung und Spannung. Im dritte Akt, Peripetie (Umschung), folgt eine Wende, und das Geschehen des Traumes steigert sich zu einem dramatischen Höhepunkt und leitet eine Wandlung ein, die sowohl positiv, als auch katastophal enden kann.(63)
Der vierte Akt, Lysis (Lösung), der zum Schluß erfolgt, stellt eine Lösung dar und bildet so einen sinnvollen Schluß des Traumes.(64)
(63) vgl. Franz, von, Marie-Louise, u.A. (1982) „Der Mensch und seine Symbole von C. G. Jung“ (6. Sonderausgabe) Olten, Waler-Verlag AG, S. 55 ff
(64) vgl.: Franz, von, Marie-Louise, u.A. (1982) „Der Mensch und seine Symbole von C. G. Jung“ (6. Sonderausgabe) Olten, Waler-Verlag AG, S. 55 ff
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