Phasen der Insulinbildung
- Mit Hilfe von Restriktionsenzymen1 wird die menschliche DNA an unterschiedlichen, klar definierten Stellen zerlegt, wobei die beiden Enden der einzelnen DNA-Fragmente, die auch “klebrige Enden” genannt werden, vier bestimmte Basen aufweisen, deren komplementäre Gegenbasen fehlen.
- Plasmide2 werden von den gleichen Restriktionsenzymen wie in 1. aufgeschnitten. Die menschlichen DNA-Fragmente (pro Plasmid nur 1 Fragment) werden in den Plasmiden implantiert und durch den komplementären Basen der klebrigen Enden verbunden.
- Das Plasmid mit der Erbinformation, die für die Produktion des menschlichen Insulins zuständig ist, wird isoliert und vermehrt. Der implizierte menschliche DNA-Abschnitt, der übrigens keinerlei Funktionsstörung innerhalb des Bakteriums aufweist, vermehrt sich ebenso mit.
- Neben den normalen Abläufen produziert das Bakterium noch das, aufgrund des DNA-Einschubes, geforderte Insulin, welches für das Bakterium selber ein unnötiges Abfallprodukt ist, aber für die Behandlung von Diabetis intravinös verabreicht werden kann.
1 Enzyme, die best. Sequenzen der DNA erkennen und die DNA spezifisch aufschneiden
2 Ringe aus DNA-Doppelsträngen. (hauptsächlich in Bakterien, unabh. vom eigentl. Genom vorkommend)
Bio-Hausaufgabe von Heiko Lübben