Pflegetipps für Azaleen
Eine sehr beliebte Gartenpflanze ist der Rhododendron. Zu dieser edlen Zierstrauchpflanze gehört auch die japanische Azalee. Schon bei der Auswahl des Standorts sollte man darauf achten, dass diese Pflanze nicht der direkten Sonne ausgesetzt ist. Auch wenn Azaleen der intensiven Sonneneinstrahlung resistenter gegenüberstehen als es der Rhododendron tut, muss man nicht unbedingt das Risiko eingehen und die Azalee Verbrennungen aussetzen.
Bevor die japanische Azalee eingepflanzt wird, sollte man den Boden ein wenig aufbereiten. Dies kann man mit Torf oder Rindenhumus tun. Dies dient unter anderem der Entsäuerung des Bodens, denn die japanischen Azaleen mögen keinen alkalischen Boden.
Auch das Gießen will gelernt sein. Zuviel Wasser führt zu Krankheiten, zu wenig Wasser lässt die Pflanze vertrocknen. Mit einer Humusschicht um die Pflanze kann ein zu schnelles Austrocknen des Bodens verhindert werden. Da sich Pflanzen die Feuchtigkeit die sie zum Wachsen und überleben benötigen ihrer Natur entsprechend aus dem Boden holen, müssen sie nicht ständig gegossen werden. Selbst wenn der obere Wurzelballen schon trocken ist, muss noch nicht zwangsläufig gewässert werden, da der untere Teil der Wurzel nach wie vor Wasser aufnehmen kann. Dennoch sollte mit dem Gießen nicht mehr zu lange gewartet werden um einer Austrocknung der Pflanze vorzubeugen.
Im Frühjahr sollte man die japanische Azalee düngen. Am sichersten fährt man, wenn man sich speziellen Rhododendron-Dünger besorgt. Man sollte sich bei der Düngung unbedingt an die Angaben halten, die auf der Packung vorgegeben sind. Eine Überdüngung macht die Pflanze anfällig für Krankheiten, zu wenig Dünger gibt der Pflanze nicht ausreichend Nährstoffe. Beim Düngen sollte man den Dünger nicht direkt an den Stamm der Pflanze geben.