Partnervermittlung wird immer beliebter
Wer kennt das nicht? Partnervermittlungen sind anrüchig, in vielen Fällen sogar unseriös. Die Leute, die solch ein Institut beauftragen, sehnen sich verzweifelt nach einem Partner bzw. einer Partnerin, sind aber nicht in der Lage, selbst auf die Suche zu gehen, weil sie entweder zu schüchtern und/oder zu unattraktiv sind.
Wirklich? Entspricht dieses Bild der Wahrheit? Nein, tut es nicht. Definitiv nicht! Es hat vielleicht einmal der Wahrheit entsprochen, aber heute stellt sich die Situation vollkommen anders dar. Sicher, es gibt immer noch das Eheanbahnungsinstitut alten Schlages, aber genauso häufig ist mittlerweile das High Class-Institut, das nicht irgendwelche grauen Mäuse, Muttersöhnchen und Mauerblümchen vertritt, sondern gut ausgebildete, finanziell unabhängige, extrem anspruchsvolle Akademiker und Akademikerinnen sowie Angehörige der gehobenen Kreise. Und eins steht außer Frage: Solche Leute lassen sich nicht von irgendjemandem vertreten, solche Leute wenden sich nur an ein Partnerinstitut, das allerhöchsten Ansprüchen gerecht wird.
Was sich auch gewandelt hat, ist die Offenheit, mit der in diesen Kreisen darüber gesprochen wird, dass man sich an ein Institut gewandt hat oder dass man seinen Partner/ seine Partnerin durch ein Institut kennen gelernt hat. Dem Begriff Partnerinstitut haftet einfach nicht mehr das negative Image wie früher an. Im Gegenteil, von einem bekannten High-Class-Institut vertreten zu werden, ist heute vielfach etwas, das einem positive Aufmerksamkeit sichert, alldieweil solch ein Institut nicht jeden in seine Kartei aufnimmt.
Übrigens: Ein High-Class-Institut hat einmal den Bildungsdurchschnitt seiner Klienten errechnet. Ergebnis: 12 Prozent hatten einen Fachhochschulabschluss, 52 Prozent einen Universitätsabschluss und 36 Prozent befanden sich im Besitz eines Doktortitels.