Parkett, ein Fußbodenbelag
Sie kennen ihn vielleicht von Ihrem eigenen Heim oder der Mietwohnung, in der Sie leben. Den schönen Boden aus Holz, welchen wir als Parkett kennen. Parkett gehört zu einer der beliebtesten Formen an Fußbodenbelägen. Neben Laminat, das als eine Art Parkettimitation beschrieben werden kann, und Teppich steht Parkett auf der Beliebtheitsskala sehr weit oben.
Das liegt an unterschiedlichen Gründen. Viele Menschen mögen das schöne, warme und auch natürliche Flair, das ein Parkettboden einem Raum oder einem Haus verleiht. Parkett ist eine hochwertige Variante, einen Fußbodenbelag zu verlegen. Ein weiterer Vorteil liegt in der langen Haltbarkeit von Parkett. Es kann viele Jahre lang, sogar Jahrzehnte lang, genutzt werden, wobei die Möglichkeit besteht, ein Parkett, das nicht mehr schön und abgenutzt ist, auch wieder zu restaurieren. Weder Laminat noch Teppichboden oder auch Fließen bieten diese Vorteile. Dabei ist ein Parkett in Summe also auch kaum teurer als ein Laminat oder ein Teppich, welche teilweise schon nach wenigen Jahren ausgetauscht werden müssen.
Wie kam das Parkett eigentlich zu uns? Diese Art von Fußboden gibt es schon sehr lange. Parkett ist ein Fußbodenbelag, der aus Holzstäben, Riemen oder Tafeln zusammengesetzt wird. Das Wort kam im 18. Jahrhundert aus dem Französischen zu uns. Ursprung war das Wort parquet, das soviel wie “durch Schranken abgegrenzter Raum“ bedeutet. Parquet wiederum ist eine verkleinernde Form von parc, was soviel wie “eingehegter Raum“ bedeutet. Das finden wir heute auch in unserem Wort Park wieder.
Den Parkettfußboden gibt es wahrscheinlich schon wesentlich länger, gebräuchlich wurde die Bezeichnung parquet für diese Art von Fußboden aber im 17. Jahrhundert. Die Schreibweise mit qu wurde übrigens noch bis ins 19. Jahrhundert beibehalten.