Lösungsverhalten und zwischenmolekulare Kräfte
Lösungsverhalten und zwischenmolekulare Kräfte
Zunächst gilt erst einmal für Lösungen:
Gleiches löst sich in Gleichem.
Ansonsten bzw. generell sind die zwischenmolekularen Kräfte für das Lösungsverhalten verantwortlich.
Die zwischenmolekularen Kräfte:
- 1.Wasserstoffbrücken
Bei den Wasserstoffbrücken wird das Orbital (-) vom Wasserstoffatom (+) angezoben, wodurch es zu bindungsähnlichen Brücken kommt.
Je kälter die Umgebungstemperatur ist, desto besser wird die auf den Wasserstoffbrücken resultierende Gitterausbildung.
- 2.Dipolkräfte
Die Dipolkräfte beruhen auf der Tatsache, dass Positiv (+) und Negativ (-) sich anziehen und werden aus diesem Grund auch gerne Anziehungskräfte genannt. Die Dipolkräfte sind somit die Anziehungskräfte zwischen zwei aneinanderliegende Atome.
- 3.Van der Waalskräfte
Die Van der Waals Kräfte entstehen durch die Schwingungen der Elektronen (-) innerhalb der Moleküle. Die Kräfte sind um so höher, je mehr e- das Molekül hat. Van der Walskräfte treten bei polaren und unpolaren Molekülen auf. Unpolare Moleküle, die nur duch Van der Waalskräfte zusammen gehalten werden, haben niedrigere Schmelztemperaturen – ihre Struktur ist zerstörungsanfälliger.
- 4.Ionenverbindungen
Eine Ionenverbindung kommt zustande, indem das Metallatom seine Valenzelektronen abstößt.
Die Nichtmetallatome füllen ihre Außenschale dabei mit Elektronen auf.
So ein Elektronenaustausch ist auch die Oxidation.
Folgerichtig ist, dass eine Ionenverbindung nur eine Metall-Nichtmetallverbindung sein kann.
Hausaufgabe von Heiko Lbben