La Palma Reise
Reise nach La Palma
La Palma auf den Kanarischen Inseln fehlte uns noch von den Inseln Makaronesiens, alle anderen größeren hatten wir bereits, Teneriffa sogar schon mehrere Male, besucht. Erst wollten wir diese Insel auslassen, wir dachten, die Kanaren nun ausreichend zu kennen, sind aber nun sehr froh nicht gleich, wie ursprünglich geplant in die Karibik zu reisen.
Die Reise fing in Nachts in Frankfurt / Hessen an und ging im Direktflug nach La Palma / Sta. Cruz. Nach ca. 4 1/2 Std. kamen wir auf der Insel an.
Wir hatten privat gemietet und waren voller Spannung, ob der Mietwagen wirklich am Flughafen steht und ob die Ferienwohnung auf La Palma so wie auf den Bildern im Internet ist.
Man kommt auf der Ostseite von La Palma an, und, will man auf die sonnigere Westseite, überquert die Insel bis zur Westseite, welches eine interessante und optisch ansprechende La Palma Reise ist. Zum Glück geklappte alles und der Wagen fuhr problemlos zum ruhig gelegenen Ferienhaus in idyllischer, typisch kanarischer Umgebung.
Wir wurden von dem Verwalter des Ferienhaus Kanarische Inseln Casa Marita freundlich empfangen, und frischen Früchten, mit Wein, Mangos und Avokados beschenkt. Das war ein freundliches Ankommen, und wir waren guter Dinge was unseren weiteren Reiseverlauf betraf.
Nachdem uns der Vermittler des Ferienhauses einige Wandertipps gegeben hatte, planten wir gleich die nächsten Tage mit Wanderungen im wilden Norden von La Palma.
Las Franceses, La Zarza, Los Tilos, Los Gallegos, und viele Wanderungen und Orte mehr werden wohl immer in guter Erinnerung bleiben.
Diese beeindruckenden Orte im Norden von La Palma sind wirklich bemerkenswert. Eine einzigartige, zum Teil nur auf La Palma oder den Kanarischen Inseln zu findende Flora, mit Kanarischen Kiefern, den letzten Lorbeerurwäldern Europas, Efeulianen die 15 Meter lang in die Schluchten herunter wachsen, und vielen Kräutern, Büschen, Riesenheidekraut und vielem bekannten und unbekannten mehr.
Besonders imponierte uns aber eine Pflanze, welche eine bis zu 4 Meter hohe Blüte in den Himmel wachsen ließ, welche übersät war mit massenhaften kleinen, rosafarbenen Blüten. Es war der Wildprets Natternkopf, welcher nur auf Teneriffa und La Palma beheimatet ist, hier sogar noch als eine hübschere Unterart.
Auch die andere Wanderungen, z.B. in die Caldera de Taburiente, dem geologischen Zentrum der Insel, wo wir zwei Nächte lang zelteten (Genehmigung beantragen, im Besucherzentrum von El Paso), die Wanderung bei Vollmond über die Vulkane, vom Refugio del Pilar nach Fuencaliente, und einige andere Wanderungen, waren von beachtlicher Schönheit. Manchmal hatte man die anderen Kanarischen Inseln im Blick, konnte in die tiefen Schluchten mit halsbrecherischen Steilhängen sehen, oder bis an den Strand von La Palma.
Weil La Palma so steil und vulkanisch ist, sind Wanderungen sehr anspruchsvoll und es ist für jeden Anspruch etwas dabei. Aus diesem Grund empfehlen wir einen guten Wanderführer für La Palma!
Wobei ein gutes Reisehandbuch ohnehin zu jeder Reise in unbekannte Gefilde gehören sollte.
Auf jeden Fall planen wir, die nächste Reise wieder auf La Palma zu verbringen, schließlich ist die Karibik auch noch in zwei Jahren da
Elmar Müller
timeless -elmar aett freenet.de