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Kleidung für die kirchliche Trauung

Hochoffiziell heiratet der Bräutigam am Vormittag im Cut oder etwas weniger aufwendig im Stresemann, nachmittags im Frack. Das dazu dann für die Braut ein recht aufwendiges Hochzeitskleid gehört, liegt auf der Hand. Eine Braut im schlichten kurzen Kostüm neben einem Bräutigam im Frack ist nicht gut vorstellbar.

Strenge Verfechter alter Etikettenregeln bleiben auch bei dem Satz: Ein Smoking darf nicht vor 19 Uhr aus dem Schrank, was für festliche Veranstaltungen anderer Art auch sicher heute noch Bestand hat.

Doch für Hochzeiten hat sich diese Behauptung durch die Praxis der letzten Jahre überlebt. Wer im privaten, familiären Kreis heiratet, dar das inzwischen auch im Smoking. Außerdem kommt doch die modische Variation eines festlichen Herrenanzuges dazu, der Spenzer, dieser ist besonders beliebt bei der jüngeren Generation.

Das vielfältige Angebot von Brautkleidern ist so groß, dass gar nicht alle Möglichkeiten aufgezählt werden können, erlaubt es doch jeder Frau, sich in ihrem Stil und Geschmack nach zu kleiden. Wichtig ist nur, dass Braut und Bräutigam zueinander passen, also keine Riesenrobe mit Reifrock und langem Schleier für sie und er im normalen Anzug.

Ebenso wichtig ist, dass sich die Hochzeitsgesellschaft dem Stil des Brautpaares anschließt. Also nicht die Damen im langen Kleid, wenn die Braut sich für ein kurzes entschlossen hat. Hat sich die Braut für ein weißes Kleid entschieden, steht ausschließlich ihr diese Farbe zu. Aber auch Pastellfarben sind möglich, und bei einer Trachtenhochzeit kann es sogar recht bunt zugehen.

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