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Kaminofen - wieder auf dem Vormarsch

Geheizt wird seit alters her mit Holz. Bis noch vor einigen Jahrzehnten befanden sich in jedem Haus ein Kamin oder aber ein Kachelofen. Der Kaminofen war dabei ein Garant dafür, dass wenigstens im Hauptwohnraum, dem Wohnzimmer oder im Esszimmer, bzw. dort wo sich die Familie halt am meisten aufhält, mollig warm war. Später begann jedoch der Siegeszug der Zentralheizung. In Neubauten fanden sich darauf hin kaum noch Möglichkeiten überhaupt noch Kamine oder Kachelofen zu installieren. Nur mit viel Aufwand, kann man sich heute einen Kaminofen in sein Haus installieren lassen, damit sind die Menschen heute wieder vermehrt auf der Suche nach alternativen Energien und damit beginnt der Kachelofen wieder zunehmen an Bedeutung zu gewinnen, zumal das Heizen mit Holz nicht nur weniger kostet, als die Zentralheizung, sondern es sich um einen Rohstoff handelt, der es schier in großen Mengen gibt. Der Kamin besteht aus einem Mauerwerk oder aus Eisenplatten. Der Kachelofen besteht, wie der Name schon sagt, außen aus Kacheln, bzw. aus so genannten Schmottsteinen. Eines haben alle Formen dieser alternativen Heizmethode gemeinsam: In der Mitte befindet sich eine Öffnung. Hier hinein wird das Brennmaterial gesteckt. Die Verbrennungsgase werden dabei, ob nun um welche Art Wärmespender es sich handelt, direkt durch den Schornstein abgeleitet. Kamine unterscheidet man dabei zwischen so genannten lombardische Kamine und den französischen Kaminen. Die so genannten lombardische Kamine haben dabei einen weit hervorragenden, pyramidenförmigen Mantel. Dieser steht entweder auf Vorkragungen, oder aber auf Konsolen. Weiter unterscheidet man bei den Kaminen auch noch zwischen den deutschen und den holländischen Kaminen.

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