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Infrarotkabinen

Im Bereich der Sauna nimmt die Infrarotkabine, die auch Infrarotwärmekabine genannt wird, einen immer größeren Stellenwert ein. Das Infrarotlicht wird bereits seit 1967 angewandt und ist eine Tiefenwärme, die den Körper mit neuer Energie auflädt. In einer Infrarotkabine wird die Luft nur gering erwärmt, was sich auf den Körper nicht so belastend auswirkt und somit den Kreislauf schont. Im Gegensatz zu einer klassischen Sauna, in der die Luft mit einem Saunaofen erwärmt wird, sind in einer Infrarotkabine Wärmestrahler vorhanden, die dem Sonnenlicht nachempfunden sind. Die Körpererwärmung erfolgt durch eine direkte Bestrahlung, wobei die Temperaturen im Durchschnitt bei 50 Grad liegen. Jedoch dient ein Besuch in einer Infrarotkabine nicht nur dem Wohlbefinden, sondern kann auch bei bestimmten Krankheitssymptomen eine sehr wirkungsvolle Therapie sein. Unterschieden werden bei den Infrarotstrahlen die kurzwelligen und die langwelligen. Die Kurzwelligen Infrarotstrahlen sind mit der Sonne vergleichbar und wirken in den tieferen Blutgefäßen. Hierbei steigt die Körpertemperatur auf ca. 38,5 Grad Celsius. Die langwellige Infrarotstrahlen hingegen wirken bereits auf den oberen Hautschichten und können ganz gezielt, z.B. bei Verspannungen, eingesetzt werden. Ein Bad in einer Infrarotkabine sollte zwischen 20 und 30 Minuten dauern. Im Körper erzeugen die Strahlen bei dieser Dauer eine Tiefenwirkung und können vor allem Verspannungen lösen. Allerdings kann der Besuch einer Infrarotkabine auch bei einer Erkältung eine wunderbar schonende Art sein, die Bakterien herauszuschwitzen, denn die Wärme, die der Körper aufnimmt, wird sehr lange von ihm gespeichert. In vielen öffentlichen Saunalandschaften wird eine Infrarotkabine auch in Kombination mit einer Farblicht- oder einer Aromatherapie angeboten.

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