Hunde auf dem Bauernhof
Heute ist Sonntag. Die Sonne strahlt vom Himmel. Es ist gleich 10.30 Uhr. Ein wunderbarer Tag um auf der Terrasse zu frühstücken. Wir haben inzwischen bestimmt schon 24°C. Unsere beiden Hunde, zwei Australian Shepherds erwarten uns bereits an der Terrassentür. Die Begrüßung fällt wie immer sehr stürmisch aus, als hätten wir uns tagelang nicht gesehen. Nachdem sie ausgiebig gestreichelt und gefüttert wurden, können wir uns endlich um das Tischdecken kümmern. Über Nacht ist die eigentlich robuste Tischdecke fast vom Tisch geweht. Kaum sind wir auf der Terrasse zu sehen fangen auch die Pony’s und Pferde an zu wiehern. Unsere Heidschnucken stimmen gern in dieses Konzert durch Blöcken ein. Sie werden später abgestreichelt. Durch den Lärm aufmerksam geworden, kommt Familie Hahn auch mal vorbei, um zu sehen, was hier eigentlich los ist. Durch ein kräftiges Kikeriki buhlen sie um unsere Aufmerksamkeit. Bis alle Tiere begrüßt sind, sind wir fast verhungert. Unsere Tochter fängt deshalb schon mal an, dass Eierwasser aufzusetzen. Mein Mann geht zum Bäcker, um uns leckere Brötchen und Croissants zu besorgen. Oft hatte er schon Pech, denn weil wir einfach nicht aufstehen wollten, gab es zur Strafe auch keine Brötchen mehr beim Bäcker. Er nahm auch nur einen der Australian Shepherd Hunde mit, das macht er immer im Wechsel. Und wehe er hält mal die Reihenfolge nicht ein – das wissen die Beiden ganz genau.
Nun endlich soll es dann auch losgehen. Allerdings beim Überqueren des Hofes, knickte mein Mann um und verstauchte sich den Knöchel. Große Katastrophe, wer sollte denn jetzt die schweren Arbeiten auf dem Bauernhof machen. Wir taten also alles dafür, dass unser Vater und Ehemann schnell genesen würde.