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Hausbau ohne Hindernisse

Für viele Bundesbürger steht das eigene Haus ganz oben auf der Wunschliste. Damit der Einzug ins eigene Haus möglichst ohne größere Hürden verläuft, ist eine umfassende Planung vorab äußerst wichtig. Zunächst einmal geht es um die Wahl des geeigneten Grundstücks. Hierbei sollte neben der Größe des Grundstücks auf die Baugenehmigung und den Bebauungsplan geachtet werden. Da die Erschließung eines Grundstückes erfahrungsgemäß noch einmal ein kräftiges Loch in die Finanzierung reißt, sollte unbedingt vorab geklärt werden, ob das Grundstück bereits erschlossen ist.

So langsam wird das Bauvorhaben immer konkreter. Das passende Baugrundstück ist in Aussicht und auch die ersten Vorstellungen, wie das Traumhaus einmal aussehen soll, reifen schon. Spätestens jetzt wird es Zeit, sich um die Finanzierung des Hauses zu kümmern. Meist reicht das Eigenkapital nicht aus und es muss eine Finanzierung in Anspruch genommen werden. Bevor jedoch die Gespräche mit der Bank stattfinden, sollte jeder Bauherr zunächst einmal einen privaten Finanzierungsplan aufstellen. Dabei sind folgende Fragen zu klären: Wie viel angespartes Vermögen kann in den Hausbau investiert werden? Ist ein zuteilungsreifer Bausparvertrag vorhanden? In welcher Höhe bewegt sich das monatliche feste Einkommen? Sind diese Fragen beantwortet, lässt sich der finanzielle Spielraum für den Bau eines Hauses bereits etwas enger eingrenzen. Nicht vergessen werden sollten bei der Finanzierung eines Hauses die günstigen Kredite für Bauherren, welche beispielsweise die KfW-Bankengruppe bei der Errichtung eines Niedrigenergiehauses oder eines Passivhauses einräumt.

Besonders über den Bau eines Passivhauses lohnt es sich nachzudenken. Dieses zukunftsorientierte Haus bietet den künftigen Hausbesitzern einen exzellenten Wohnkomfort in Verbindung mit einem verschwindend geringen Energieverbrauch. Als konsequente Weiterentwicklung eines Niedrigenergiehauses liegt der Heizwärmebedarf bei einem Passivhaus bei gerade mal 15 Kilowattstunden pro Quadratmeter Wohnfläche und Jahr (kWh/(m²a)). Denn bei einem Passivhaus wird die Wärme im Inneren des Hauses gehalten. Dazu werden die Sonnenenergie, die effiziente Wärmerückgewinnung in der Lüftungsanlage, die Eigenwärme der Bewohner sowie die Wärmeabgabe der technischen Geräte im Haus genutzt. Zu dieser Energieeinsparung gesellt sich zudem der Vorteil einer Förderung durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau. Wer sich für den Bau eines Passivhauses entscheidet, hat in einem Fertighausanbieter übrigens einen starken Partner an der Seite, der sich von Beginn an um die kleinen und großen Details beim Hausbau kümmert. Es lohnt sich also durchaus, sich näher mit dem Bau eines Passivhauses zu beschäftigen.

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