Handelssysteme und Handelssignale
Hier gibt es nun eine kleine Einweisung in die bekanntesten Handelssysteme die sich in folgende Klassen einteilen:
Einmal gibt es die Trendfolger. Diese versuchen gewinnbringend in Krustrends einzusteigen. Bei steigendem Kurs kauft man Wertpapiere und bei fallendem Kurs verkauft man diese, sofern es das Anlageinstrument zulässt. Man spricht dann hierbei davon, dass der Trend bricht. Da es nicht möglich ist, vorher schon zu erkennen wie ein Trend verläuft, nennt man die Trendfolger auch Trittbrettfahrer. Es wird hierbei auch in Kauf genommen, nicht die gesamte Bewegung mitzumachen, sondern nur einen Teil hiervon. Die Trendfolge selbst hat also nichts mit dem Vorausahnen von Trends zu tun.
Dann gibt es auch noch das Pullback-Handelssystem. Hier wartet man auf ungewöhnliche Preisbewegungen am Markt und nutzt dann die darauf folgende Korrekturbewegung. Eine weitere Klasse ist dann noch das Channel-Breakout. Hier ist vorab ein Bereich festgelegt worden, den so genannten Channel, in dem sich der Preis bewegt. Je nach Wertpapier wird dann mit oder gegen die Preisbewegung gegangen.
Es gibt auch noch die Möglichkeit, davon auszugehen, dass ein bestimmter Zyklus in der Preisbewegung vorhanden ist. Dann spricht man eben von der Klasse Zyklus. Hier könnten es dann saisonbedingte Preisschwankungen sein, wie zum Beispiel für Landwirtschaftsprodukte.
Zu guter letzt gibt es noch Patterns. Patterns sind Preismuster, die anhand von Charts geführt werden und wie in einem Balkendiagramm sichtbar sind. Man geht hierbei davon aus, dass sich der Kurs so entwickelt wie auch zuvor.