Haarausfall und Haartransplantation
Haarausfall ist – entgegen der Meinung vieler – durchaus ein Thema, über das man reden sollte. Und jeder, egal ob Mann oder Frau, sollte darüber einmal ernsthaft nachdenken – denn auch Frauen können betroffen sein.
Erst neulich führte die größte deutsche Website mit dem Thema Haarausfall eine neue Studie an Betroffenen durch – auch hier bewies sich einmal mehr die Tatsache, dass mittlerweile ein Drittel der unter Haarausfall Leidenden Frauen sind.
An der Studie der renommierten Website nahmen genau 300 Testpersonen teil, die alle mehr oder weniger mit den verschiedensten Präparaten und Therapien gegen ihren Haarausfall ankämpfen. Von den 300 Befragten waren 106 Frauen – das entspräche einer Quote von über 35 Prozent. Haarausfall ist also durchaus ein Thema auch beim weiblichen Geschlecht und nicht allein auf Ausnahmefälle beschränkt!
Gegen Haarausfall werden mittlerweile viele Präparate angeboten – von Tabletten über Kapseln bis hin zu Haarwasser und selbst zur Umstellung der Ernährung wird von Experten und Medizinern geraten! Eines haben alle Mittelchen jedoch gemeinsam – sie sind teuer und müssen zudem über lange Zeit eingenommen werden.
Was aber tun, wenn die vielen erhältlichen Mittel nicht helfen?
Im schlimmsten Fall kann es nur noch eine Rettung geben – die Haartransplantation!
Im Gegensatz zu den vielen Mittelchen, bei denen jedoch auch die Hersteller keine Wunder versprechen, kann eine Haartransplantation ein wirklich effektives Mittel gegen Haarausfall sein, um wieder zu halbwegs alter Haarpracht zurückzukehren!
Aber was geschieht bei einer Transplantation? Ist etwa eine „richtige“ Operation nötig?
Nun, zumindest muss ein „richtiger“ Arzt die Operation durchführen – eine Narkose findet jedoch nicht statt. Am besten ist zudem die Methode der Eigenhaartransplantation. Alle anderen Transplantationen – wie etwa von fremdem Haar oder gar künstlichem – ist nicht wirklich erfolgreich und kann zudem eher zu Komplikationen führen!
Bei der Eigenhaartransplantation werden – der Name sagt es eigentlich schon – körpereigene Haare nach einem speziellen Muster lediglich anders „angeordnet“ – sprich, die Haare werden aus „dichten“ Regionen wie etwa dem Hinterkopf entnommen und an kahlen Stellen wieder eingepflanzt. Das Haupthaar des Patienten wird im Grunde also nur neu geordnet und gleichmäßiger „verteilt“!
Doch auch oder besser nach einer Haartransplantation kann nicht von einer vollkommen neuen Haarpracht ausgegangen werden – nur dass eben vorher kahlere Stellen nicht mehr ganz so kahl sind, aber halt auch nicht wieder wirklich „dicht“!
Auch die Haartransplantation ist somit noch nicht das Wundermittel gegen Haarausfall, als das es von vielen Leidenden angesehen wird – doch derzeit die effektivste Methode, besonders gegen starken Haarausfall vorzugehen. Zudem ist die Verpflanzung von körpereigenen Haaren zwar nicht ganz risikolos, aber doch fast!
Auch die Medizin macht zudem immer mehr Fortschritte. Besonders Männer haben derzeit gute Chancen, durch eine Haartransplantation ihr Haupthaar wieder aufzuwerten – doch die moderne Forschung lässt auch das weibliche Geschlecht auf bessere Zeiten hoffen!