Gutscheinrabatte: Augen auf statt Barkauf
Sparfüchse aufgepasst. Gutscheine sind ebenso wertvoll wie Bargeld, aber nicht jeder hat ein Auge dafür. Es handelt sich um Urkunden, die einen Anspruch auf eine Leistung dokumentieren. Wer also Interesse an der jeweiligen Leistung hat, sollte sein Glück beim Schopfe packen und nicht zuviel bezahlen. Denn durch die Einlösung des Gutscheins wird die begehrte Leistung günstiger, es wird ein Rabatt (von italienisch: rabattere = niederschlagen, abschlagen), das heißt ein Preisnachlass vom Netto-Verkaufspreis der Ware, gewährt.
Heutzutage werden vielerorts Gutscheine in Form von einlösbaren Treuepunkten, Internetkauf-Vergünstigungen oder Werbeprämien angeboten. Und man muss nicht immer erst ein Vermögen investieren, um in den Genuss eines Rabatt gewährenden Gutscheins zu kommen. Bei Neckermann beispielsweise ist der 10 Euro-Gutschein nicht an einen Mindestbestellwert gekoppelt und MyToys.de bietet jedem Neukunden einen Warengutschein im Wert von 5 Euro an. Internet-Seiten wie www.gutscheinrabatt.eu helfen dem Sparwilligen, im Daten- und Verkaufsdickicht auf Rabattaktionen aufmerksam zu werden. Und auch im Supermarkt um die Ecke oder in Zeitschriften jeder Couleur sind die „Wertpapiere“ allzu oft anzutreffen, wenn man nur gezielt darauf achtet.
Allerdings bergen auch Rabatt-Gutscheine gewisse Gefahren. Sie wirken als Kaufanreiz und können beim Kunden den Eindruck erwecken, dass er ein “Schnäppchen” geschossen hat, obwohl das ganz und gar nicht der Fall sein muss. Denn der tatsächliche Warenwert bleibt dem Kunden oft verborgen. Verständige Schnäppchenjäger sollten sich daher über die Qualitäten und den Marktwert des mit dem Gutschein erworbenen Produktes im Klaren sein. Dann können sie beruhigt auf Gutscheinsuche gehen und günstig einkaufen. Denn Aufmerksamkeit macht sich hier bezahlt – im wahrsten Sinne des Wortes.