Gesellschaftsfaktor Haare
Die Haarpracht ist in der heutigen Gesellschaft ein wichtiges „Instrument“, um vor allem durch Aussehen andere Menschen zu beeindrucken. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl an Menschen, die unter einem Ausfall der Haare leiden. Hierbei sind vor allem immer häufiger auch junge Menschen betroffen, die direkt nach oder sogar schon in der Pubertät so genannte „Geheimratsecken“ bekommen. Möglichkeiten wie Toupets, Mützen oder Perücken verdecken zwar die kahlen Stellen, jedoch ist dies nur eine kurzfristige Lösung. Man könnte auch diverse Haarwuchsmittel einsetzen, die vor allem in den Medien präsentiert werden, jedoch schädigen diese meist die Haare und führen nicht zum Haarwachstum. Medikamente, die direkt von Ärzten verschrieben werden, sind da schon eher hilfreich. Sie können beispielsweise das haarschädigende DHT aufhalten bzw. daran hindern, das Haarwachstum zu beeinflussen. Allerdings ist die Kahlheit meist ein schleichender Prozess, so dass bei der Behandlung mit Medikamenten meist schon sehr viele Haare ausgefallen sind. Ist dies der Fall, hilft nur noch eine Haartransplantation bzw. Eigenhaarverpflanzung, um die Haarpracht zurück zu gewinnen. Bei der Haartransplantation gibt es mittlerweile diverse Verfahren, die äußerst effektiv sind. In der Regel wird/werden dem Patienten am Haarkranz eine Partie bzw. einzelne Haarfollikel entnommen, welche in die lichten Stellen eingepflanzt wird/werden. Hierbei verspürt der Patient keine Schmerzen, da er betäubt ist. Die Verheilung der Wunde geht relativ schnell von statten. Der Vorteil bei einer Eigenhaarverpflanzung ist, dass die eingepflanzten Haare meist nicht abgestoßen werden, was bei einer Fremdhaartransplantation oftmals das Problem ist. Seit ca. 3 Jahren boomt der Haarmarkt geradezu und immer mehr Menschen entschließen sich dazu, eine Haartransplantation durchzuführen.
M.Winter
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