G8-Gipfel-Gewalt und Polizeieinsatz
Es ist wieder so weit, denn vom 6. Juni bis zum 8. Juni ist das große Treffen der G8 Staats- und Regierungschefs in Deutschland (Heiligendamm) geplant Die gesamte Konferenz für das G8-Treffen im ältesten Seebad Deutschlands ( seit 1793) wurde von der Bundeskanzlerin Angelika Merkel ausgerufen. In Heiligendamm soll nun die „Gruppe der Acht“, also die großen Staats-und Regierungschefs von den mächtigen Industrienationen ( Deutschland, Frankreich, das Vereinigte Königreich, Japan, Kanada, Italien, Russland, USA) über Politik im globalem Kontext wie Präsidentenschaft, Weltwirtschaft, Klimaschutz, Entwicklungsarbeit. Einer der diesjährigen Hauptpunkte am Konferenztisch des G8-Gipfels wird die Arbeitsgemeinschaft mit Afrika sein. Die Bundesrepublik baut auf Erfahrung in der Präsidentschaft , denn das Land war auch schon 1975 am ersten Weltwirtschaftsgipfel Gastgeber. Aktuell ist das G8-Treffen ein informeller Zusammenschluss und stellt keine internationale Organisation mit ausgereiften Verwaltungsorganen dar, so wollen die Mitglieder z.B. als „Abstimmungsforum“ bezeichnet werden. Nebenbei bemerkt, bedeutet „Forum“ so viel wie Marktplatz. Dieser Ort galt früher als Arena für Unterhaltung und Kommunikation. Schlimm nur, dass heute besonders von Linksextremisten, die die staatlichen Organisationen und Strukturen nicht akzeptieren können, als armseliges Mittel um den Protest kundzutun die Gewalt benutzt. Kurz vor dem G8-Gipfel wurden nämlich zahlreiche Anschläge ( Brände, Farbbeutelattacken) verübt. So wurde auch das Rathaus von der Hansestadt Lübeck mit Steinen beworfen. Die Institution Polizei schlägt laut Alarm, denn für den Objektschutz fehlt das erforderliche Personal. Hinzu ist die Polizei was „terroristischen Bedrohung“ angeht, nicht gut genug ausgebildet. Hinter derartigen Anschlägen stehen immer drei Motive: Rache, Potest, Vandalismus. Da die Bedrohungen immer schärfer werden, müsste die Polizeiausbildung verbessert werden. Vorbild gilt hier die US-Polizei (die Cops ). Diese hat während der Ausbildung sehr spezielle Anti-Terror-Programme und arbeitet sehr eng mit Anti-Terror-Organisationen zusammen. Wie souverän die deutsche Polizei mit den terroristischen Bedrohungen umgehen wird, kann man dann im Juni in Heiligendamm sehen.
Martin Hamann