Formen der Kapitalanlage
Die Entwicklung der einzelnen Möglichkeiten zur Kapitalanlage stieg gerade im 20. Jahrhundert ungebremst von einer landläufigen Anlage in Sparbüchern zu einer Vielzahl von neuen Anlagestrategien.
Neben Sparbüchern treten heutzutage vor allem finanzielle Beteiligungen an Unternehmen durch Aktien oder Geschlossene Fonds in den Vordergrund. Der Grundsatz, dass ruhendes Kapital mit totem Kapital gleichzusetzen ist, gilt heutzutage mehr denn je. Zum Vermögensaufbau ist es unverzichtbar, dass das bereits vorhanden Kapital für seinen jeweiligen Besitzer im scheinbaren Hintergrund arbeitet. Diese augenscheinlich hintergründige Kapitalvermehrung wird aber, unter anderem auf Grund der Existenzsicherung im Alter, immer bedeutsamer. Formen der Kapitalanlage gibt es zu Genüge, wie in Private Equite Fonds so ist von einer verzinsten Anlage auf dem Sparbuch oder Girokonto über Spekulationsgewinne durch Aktienhandel bis hin zu Unternehmensbeteiligungen oder festverzinslichen Wertpapieren alles möglich.
Selbstverständlich sind die Gefahren der einzelnen Anlagearten genauso unterschiedlich wie die jeweiligen Investitionen selbst. So bilden festverzinsliche Anlagen mit einer vordefinierten Laufzeit und Verzinsung wohl die mit Abstand sicherste Form der Geldanlage. Pauschalisierend lässt sich hingegen sagen, dass je höher die Rendite der Anlage ist, auch die Gefahr eines möglichen Totalverlustes in die Höhe steigt. Es ist also, wie in so vielen Bereichen des Lebens, stets das Chancen- und Risikoverhältnis abzuwägen, und die für den Investor persönlich passendste Form der Anlage zu finden, die bei einem Totalverlust entweder noch auf anderweitiges Kapital zurückzugreifen vermag, oder auf Grund der Wichtigkeit des betreffenden Kapitals eine, das Kapital schützendere Anlage darstellt. Gute Informationsquellen, eine ausführliche Beratung und eine ausgewogene, abgestimmte Auswertung bzgl. der jeweiligen Anlage sind für eine erfolgsversprechende Kapitalanlage ohnehin unabdinglich.
Elke Lohre