Fertighäuser sind doch eigentlich was feines!
Das Wort “Plattenbau” hat durch die hässlichen DDR-Bauten ein eher schlechtes Image erhalten. Plattenbauten sind schnell zu errichten, kostengünstig und bieten in kürzester Zeit vielen Menschen ein Dach über dem Kopf. Das war der Grund weshalb nach dem 2. Weltkrieg plötzlich überall Plattenbauten aus der Erde wuchsen. Leider verderben diese unschönen Bauten jegliche Freude an Landschaft und Umgebung. Angefangen hat alles 1957 in Hoyerswerda. Die Stadt nutzte man als Experimentierfeld, man wollte hier sehen wie sich diese Bauart entwickelt.
In den 70er Jahren dann wurde ein Wohnungsbauprogramm entwickelt welches in den kommenden 20 Jahren dazu führen sollte das der vorherrschende Wohnungsmangel gänzlich behoben wird. Ganze Städte wurden mit der Plattenbauweise errichtet. In diesen zwei Jahrzehnten entstanden 3 Millionen Plattenbauwohnungen, das Ziel wurde erreicht.
Leider wurde in keinster Weise darauf geachtet auch ansehnliche Bauten zu schaffen. Der Plattenbau zeichnete sich durch schlichte Lochfassaden und meist schlammige Fassadenfarben wie braun, beige und hellgrün aus.
Mittlerweile ist man von dem hässlichen Image ein wenig abgekommen. In Berlin kann man sogar wunderschön verziehrte Plattenbauten sehen.
Die Bauweise mit Fertigteilen ist aber noch heute gefragt und wird immer moderner. Wer günstig bauen will und das schnell entscheidet sich heute für eins der vielen Fertighäuser die auf dem Markt angeboten werden. Für die Entscheidungsfindung stehen Musterhausausstellungen und Kataloge zur Verfügung. Das schlechte Image und die grauenvolle Optik sind jetzt passé und teils sind Fertigteilhäuser nur noch schwer von Häusern herkömmlicher Bauart zu unterscheiden. Experten rechnen damit das diese Bauvarianten den langwierigen Hausbau mit der Zeit komplett ersetzen werden. Fertighäuser sind ein absoluter Trend für junge Familien und Ihre Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen: schnell, leicht und günstig!!
Julia Meyer