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Die Vorteile von Nachtspeicherheizungen

Günstig und gleichzeitig umweltgerecht zu heizen ist vermutlich ein Wunsch eines jeden Wohnungs- bzw. Hauseigentümers, der vor der Entscheidung steht, welche Art der Heizung er in seinen vier Wänden einbauen soll. Eine Möglichkeit stellt dabei die Nachtspeicherheizung dar. Das Funktionsprinzip ist relativ einfach. In den so genannten Schwachlastzeiten, in denen der angebotene Strom deutlich günstiger ist als bei normalem Tarif, wird das Heizgerät aufgeheizt und kann dann im Laufe der nächsten Stunden die Energie abgeben. Jedoch verursacht das Gebläse stetige Verschiebungen der Luftschichten und wirbelt dabei den Staub auf. Neben den relativ lauten Geräuschen entsteht Zugluft über dem Fußboden. Bereits erwärmte Luft bleibt dabei nutzlos unter der Decke stehen. Die Regelbarkeit der Nachtspeicherheizung lässt auch zu wünschen übrig. Starke Wetterumschwünge können die aufgeladene Energie verschwinden lassen oder es muss tagsüber mit einem teuren Normaltarif nachgeheizt werden. Speicherheizungen wurden in den 1950er und 1960er Jahren breitflächig eingesetzt. Im Laufe der 1970er Jahre hat allerdings diese Technik immer mehr an Bedeutung verloren. Da der Gesamtwirkungsgrad sehr niedrig war und bei den steigenden Stromkosten die Spareffekte sich schnell relativiert hatten, hat diese Heizungsart das Rennen um die Zukunft an Gas- und Ölheizungen verloren. Der Wirkungsgrad bei Erzeugung, Umspannung und Transport elektrischer Energie beträgt nur rund 34%. Bei manchen Spezialanwendungen könnte aber die Technik weiterhin interessant bleiben. Bei dieser Technik fallen so gut wie keine Wartungsgebühren an. Die Verfügbarkeit von Strom ist nahezu überall gegeben. Allerdings bieten viele Energieversorger keine günstigen Tarife mehr an.

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