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Die Pelletsheizung

Das Brennmaterial, die Pellets sind genormte, zylindrische Presslinge aus getrocknetem und Restholz wie Sägemehl oder Hobelspänen. Sie messen meist 10 bis 35 mm. Der Durchmesser liegt oft bei 6 mm. Die Pellets werden bewusst ohne den Zusatz von chemischen Bindemitteln hergestellt. Die Herstellung erfolgt unter hohem Druck. Roggenmehl und Maismehl werden als Presshilfsmittel verwendet. Heizwerte von 1 m³ Erdgas oder 1 l Heizöl werden auf 2 kg Pelltes erreicht. Ein normales Einfamilienhaus hat ca. einen jährlichen Pelletsbedarf von etwa 5 Tonnen. Die Pellets kann man zum geminderten Mehrwertsteuersatz einkaufen.

Die Pellets werden dann für den Betrieb der so genannten Pelltesheizung verwendet. Man benötigt einen entsprechender Lagerraum für die Pelletslagerung. Hierfür eignen sich am besten Heizungsräume oder angeschlossene Kellerräume, welche mit Unterkonstruktion aus Schrägböden und einer Transportschnecke ausgerüstet sind.

Wenn man diese Möglichkeit in seinen Immobilien nicht hat kann man die Pellets auch in besonderen und dafür vorgesehenen Silobehältern aufbewahren.
Weiterhin benötigt man einen Einblas- und einen Absaugstutzen sowie Prallschutzmatten für den Betrieb der Heizung. Der Preis für eine Pelletsheizung inkl. Montage liegt bei ungefähr 12.000 Euro, je nach Leistung die die Heizung bringen soll. Man kann sich diese Heizung durch entsprechende Fördermittel vom Staat fördern lassen. Weitere Fördergelder kann man beantragen, wenn zum Pellets-System eine thermische Solaranlage zur Warmwasserbereitung verwendet wird.

Wenn man Interesse an einer Pelletsheizung hat, und einem noch Fragen offen sind, man sich über mögliche Fördermittel beraten lassen möchte kann man sich an seinen Energieberater wenden. Es gibt Architekten und Ingenieure die sich auf den Bereich Energieberatung spezialisiert haben und diese als Dienstleistung anbieten. Mit einer fachlichen Beratung kann man mit Glück noch einiges mehr an Kosten sparen und Fördermittel einstreichen.

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