Die Kunst der Schriftstellerei
Die Kunst, gute Texte zu schreiben ist dem einen oder anderem sicher in die Wiege gelegt und es ist ihm von dem Moment an, wo er Buchstaben aneinander reihen kann, schon möglich, erste kurze Geschichten zu formulieren.
Für andere, die Interesse daran haben selbst Romane oder Kurzgeschichten zu schreiben, gibt es aber durchaus die Möglichkeit, dies zu üben, auch wenn man nicht gleich als Wunderkind geboren ist. Für den Anfang reicht es, ein paar grundlegende Tipps zu beherzigen.
Ideen für Geschichten ergeben sich leicht aus kleinen Meldungen in den Tageszeitungen, die man mit seiner Fantasie ausschmückt. Seiner eigenen Fantasie darf man ruhig trauen. Sie kennt keine Grenzen, wenn man sie erst startet.
Beim Schreiben selbst ist es gut darauf zu achten, dass man den Leser mit all seinen Sinnen am Geschehen teilhaben lässt, indem man genau beschreibt, wie etwas riecht, schmeckt, aussieht - sich anfühlt und sich anhört in der Situation, die der Protagonist der Geschichte gerade erlebt. Dies macht man am Besten, durch Beschreibungen, die man in Bewegung versetzt. Als Beispiel kann man hier anführen, dass man nicht nur sagt: „der Ast ist lang“ sondern eher, „er streckt sich empor“ oder „ragt weit hinaus“. Diese Methode gibt den Beschreibungen eine größere Intensität. Die eine Darstellung der Länge wäre rein statisch, die andere geschieht auf die Art und Weise, als würde sie selbst in Aktivität sein, eben sich „strecken“ und „ragen“, sich „dehnen“ oder „wachsen“.
Die Schriftsteller beschreiben auf diese Weise und bringen uns so das Geschehen nah. Wenn man erst versteht, darauf zu achten, wird man selbst lernen, auf diese Weise zu erzählen.
Frank Speth