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Die Geschichte der Klöster

Das Wort Kloster kommt von dem lateinischen Wort claustrum und bedeutet verschlossener Ort. Das Kloster ist somit ein Ort, an dem deren Bewohner von der Welt abgeschieden leben um einem höheren Zweck zu dienen.

Die Geschichte der christlichen Klöster und Orden beginnt bereits im frühen Mittelalter, und zwar nicht in Europa, wie man vielleicht meinen könnte, sondern in Ägypten und Palästina. Dort waren es die Einsiedler und die Einsiedlerkolonien, die als Vorläufer des Klosters gelten können.

Das erste Kloster in Europa ist das Kloster Marmoutier in Frankreich. Gründer war der Heilige Martin von Tours. Das erste deutsche Kloster ist die Abtei St. Maximin in Trier. Das älteste noch bestehende christliche Kloster ist das Kloster Mor Gabriel, das in der Türkei zu finden ist. Es stammt aus dem Jahr 397 und wurde von Samuel und seinem Schüler Simon gegründet.

Nichtchristliche Klöster findet man in vielen anderen Religionen, etwa im Hinduismus und Buddhismus. Diese Klöster sind teilweise vor einem anderen Hintergrund entstanden als die christlichen Klöster. So dienten die buddhistischen Klöster den Mönchen zunächst nur als Wohnstätte im Winter, in dem sie nicht auf Wanderschaft sein konnten. Erst später wurde das Kloster auch hier zu einem Rückzugsort, an dem fortwährend für den Glaube gelebt werden konnte.

Dem christlichen Kloster von Anfang an ähnlich waren die hinduistischen Klöster, die wir heute unter dem Begriff Ashram kennen. Doch eigentlich ist ein Ashram kein Kloster im herkömmlichen Sinn sondern ein Meditationszentrum. Hinduistische Klöster sind die Mathas.

Das Problem aber, mir dem alle Klöster – egal, welcher Religion sie angehören – zu kämpfen haben, ist der Mangel an Nachwuchs. Nur sehr wenige Menschen suchen noch die Weltabgeschiedenheit, um Gott zu dienen. Die Geschichte vieler der Klöster ist deshalb vielleicht schon bald zu Ende.

Alexandra

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