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Die Geldanlage mit Investmentfonds

Investmentfonds nutzen das Geld des Anlegers, um dies wiederum in verschiedene Anlagen zu investieren. Für den Anleger bringen Investmentfonds den Vorteil, dass auch mit einem relativ geringen Kapitalbetrag ein breites Kontingent an Fonds aus unterschiedlichen Bereichen zur Verfügung steht. Dazu gehören unter anderen Immobilienfonds, Aktienfonds, Beteiligungsfond, Dachfonds, Rentenfonds oder auch Geldmarktfonds.
Anleger können frei wählen, ob sie ihr Kapital in einen einzigen Fonds oder in mehrere Fonds investieren. Die Kapitalstreuung in mehrere Fondsanlagen hat für den Anleger den Nutzen, dass das Risiko nicht nur in einem Fonds liegt. Auch wenn ein Fonds einen schlechten Kursverlauf aufweist, kann dies in aller Regel durch die anderen Fonds ausgeglichen werden. Versicherungen bieten durch die fondsgebundene Lebensversicherung eine Anlage mit Kapitalstreuung an.

Zu den wohl risikoreichsten Fonds zählen die Aktienfonds. Das Risiko ergibt sich vor allem durch die aktive Bewegung der Aktien, wobei hier die höchsten Renditechancen bestehen.  Als sehr sicher gelten hingegen Rentenfonds, da die Investition in festverzinsliche Wertpapiere erfolgt. Jeder Fonds unterscheidet sich maßgeblich in der Rendite und dem Risikofaktor. In aller Regel werfen Fonds mit geringem Risiko weniger Rendite ab. Dafür hat der Anleger jedoch eine sichere Anlageform. Risikoreiche Fonds versprechen eine weitaus höhere Rendite, die jedoch durch ungünstige Kursverläufe erheblich geschmälert werden kann.

Die Kosten eines Investmentfonds richten sich in erster Linie nach der Art des Fonds sowie dessen Verwaltung. Ausgabegebühren sowie Verwaltungskosten schwanken erheblich und sollten vor Abschluss einer Fondsanlage unbedingt verglichen werden. Ausgabegebühren werden beim Kauf eines Fonds fällig und schwanken durchaus zwischen 0, 5 % bis 10,0 % des Anlagebetrages. Der Abgabeaufschlag wird für die Vermittlung von Fondsgeschäften an Banken, Bausparkassen oder externe Vermittler gezahlt. Für den Anleger bedeutet dies, je höher der Abschlag umso weniger Geld kann in den Fonds investiert werden. Die Verwaltungskosten sind stark abhängig von der jeweiligen Fondsgesellschaft und betragen in aller Regel 0,5 % bis 1,5 % des Anlagebetrages. In den Bereich der Verwaltungskosten zählen ferner die Kontoführungsgebühren, die jedoch mitunter den geringsten Betrag ausmachen. Einige Fondsgesellschaften verlangen gar keine Fondsgebühren, habe jedoch entsprechend höhere Verwaltungsgebühren. Viele Verbraucher aufgrund der hohen Abschläge auf eine Fondsanlage verzichtet. Doch auch auf diesen Umstand haben einige Fondsgesellschaften reagiert. So genannte Trading Fonds verlangen keinen Ausgabeaufschlag, jedoch steigen die Verwaltungskosten, um einen Ausgleich zu schaffen.

Die Anlage in einen Investmentfonds lohnt sich auch für Kleinanleger. Zum einen besteht die Möglichkeit, in Form einer Einmalzahlung aufzulegen und zum anderen in Form eines Sparplans. Letzteres bieten viele Fondsgesellschaften bereits ab einem Betrag von 100,00 Euro an und ist auch für VL Fonds möglich.

Die Fondsauswahl des richtigen Investmentfonds fällt mitunter nicht einfach. Es bedarf einem zunächst einen Grundwissen über die einzelnen Fondstypen sowie über das marktübliche Börsengeschehen. Anleger die keine Zeit haben, sich mit eben diesen Faktoren auseinanderzusetzen, können die Hilfe eines Fondsberaters in Anspruch nehmen. Anhand der finanziellen Situation des Anlegers und dessen Anlageziel kauft oder verkauft dieser die Fondsanteile. Er entscheidet unter Einbeziehung dieser Kriterien zu welchem Zeitpunkt die Anteile in welcher Menge gehandelt werden. Sein Ziel ist es, eine möglichst hohe Rendite zu erwirtschaften.

Autor: Ralf Eppmann
r.eppmann@gmx.de

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