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Die eigene Homepage

Eine eigene Seite im weltweiten Netz, mit Informationen, Bildern, schönen Hintergründen, links zu Lieblingsseiten und vielem mehr: Diesen Wunsch hegen viele, die sich neben einem Internetzugang, einer E-Mail-Adresse und einem Chat-Client auch im weltweiten Netz präsentieren möchten. Eine Homepage der Familie mit Bildern der Kinder, liebevoll zusammengestellt für entfernte Verwandte. Oder der kleine Teckelclub von nebenan, der sich und seine menschlichen sowie tierischen Mitglieder vorstellen möchte. Gründe gibt es viele für die eigene Homepage, doch wo bekomme ich eine, wie erstelle ich sie und vor allem: Gibt es das auch kostenlos?
Viele der großen E-Mail-Dienstanbieter bieten ihren Usern auch gratis Webspace an, damit ist der Speicherplatz auf einem Ihrer Server gemeint, auf dem der Kunde seine Daten ablegen kann.
Eine Homepage braucht Text, ein Layout, Hyperlinks, ein paar Bilder, eventuell sogar Musik.
Nur die wenigsten haben weitreichende Kenntnisse in der html-Programmierung und in Webdesign. Das wissen auch die Webmaster, daher stellen diese nicht nur Webspace zur Verfügung, sondern auch fertige Homepage-Bausteine, aus denen ihre Kunden ganz benutzerfreundlich per Mausklick auswählen können: Unterschiedlich gestaltete Layouts stehen zur Auswahl, verschiedene Hintergrundfarben, Grafiken, kleine Webmaster Tools wie Gästebücher und Besucherzähler und sogar Musik kann ausgewählt werden. Dann müssen nur noch die persönlichen Texte und Bilder auf den Webserver hochgeladen werden und das Programm bastelt daraus die fertige Homepage. Dann kann man die sogenannte URL, die Homepage-Adresse, an Freunde und Bekannte weitergeben und diese zum schmökern einladen.

Die meisten Anbieter von „free webspace“ und „Gratishomepages“ finanzieren sich über Werbeeinblendungen auf den persönlichen Homepages in verschiedenen Formen. Oft öffnet sich beim Aufrufen einer Webseite ein kleines „PopUp-Fenster“ mit Werbeanzeigen oder im Hintergrund startet ein weiteres Browserfenster. Vor Werbung ist man also auch im Internet nicht gefeit, aber wer kostenlose Webseiten in Anspruch nehmen möchte, nimmt dies, wie bei den privaten Fernsehsendern, in Kauf.

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