Der SMS Boom erobert das Internet
Wie schnell sich die Zeiten doch ändern. Früher war man froh, wenn man ein Telefon mit einer Wählscheibe zuhause hatte. Im Zuge der technischen Entwicklung musste die Wählscheibe den praktischeren Tasten weichen. Kurze Zeit darauf kamen die ersten schnurlosen Telefone auf den Markt. Doch bis zur Erfindung des Handys war man ausschließlich zuhause telefonisch erreichbar, was sich mit der Einführung des Handys schlagartig änderte. Durch das Handy hat sich eine weitere Kommunikationsmöglichkeit etabliert. Mit Hilfe der SMS ist es möglich, Textnachrichten zu einem anderen Handy oder in Festnetz zu verschicken. Die SMS war ursprünglich ein reines Abfallprodukt. Anfangs wurde das Potential dieser Kommunikationsform stark unterschätzt. Die SMS wurde zuerst sogar kostenlos angeboten, was sich aber relativ schnell änderte. Inzwischen ist das versenden der Textnachrichten nicht ganz billig geworden. Obwohl die SMS eher ein unpersönliches Kommunikationsmittel ist, ist es inzwischen zur beliebtesten Kommunikationsform unter den Jugendlichen avanziert.
Natürlich blieb auch das Internet von diesem Boom nicht unberührt. Noch vor nicht all zu langer Zeit gab es unzählige Anbieter, die den Nutzern ihrer Seite den Versand von free SMS gestatteten. Im laufe der Zeit wurden es immer weniger, da dieser Service für die Seitenbetreiber mit relativ hohen Kosten verbunden ist. Die noch verblieben Anbieter bieten inzwischen nur noch ein bestimmtes Kontingent an gratis SMS Nachrichten an, dass in der Regel relativ schnell aufgebraucht ist.
Aber auch für die, die sehr viele SMS pro Tag verschicken möchten, gibt es inzwischen kostengünstige Alternative. Viele Netzbetreiber bieten ihren Kunden eine SMS-Flatrate an. Hier zahlt man einen fixen Betrag im Monat und kann dafür unbegrenzt simsen. Meist lohnen sich diese Tarife nur für Vielschreiber, da die Grundgebühr für die Flatrate relativ hoch ist. Gratis sms in unbegrenzter Menge ist und bleibt wohl eher ein Wunsch-Service, denn ohne Geld zu bezahlen geht auch im Internet mittlerweile fast gar nichts mehr.
EPatrick Bienia
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