Der Gardasee
Der größte See Italiens, der allseits bekannte Gardasee, wurde erstmals bereits 200 v. Chr. erwähnt. Der Lacus benacus wurde nach einer alten Gottheit, Benacus, benannt. Er entstand durch Etschgletscher aus der Steinzeit und erste Besiedlungen kamen um das Jahr 2000 v. Chr. Der Gardasee liegt zwischen den Alpen und der Poebene, ca. 65 m über dem Meeresspiegel. Die Provinzen Trentino, Verona und Brescia teilen sich die Verwaltung, da der Gardasee in unterschiedlichen Regionen liegt. Österreich-Ungarn hatte bis 1918 den Nordteil des Gardasees in seiner eigenen Verwaltung. Das nördliche Ufer des Sees ist von einigen Gebirgen umgeben, das südliche Ufer hingegen liegt in einer Ebene. Einige Inseln die sich im See befinden gelten als beliebtes Urlaubziel für Touristen aus aller Welt. Die größte dieser wunderschönen Inseln ist die Isola del Garda. Die Isola San Biagio mit der bekannten Nebeninsel „i Conigli“ ist ein besonders beliebtes Ausflugsziel, da es nicht nur mit dem Boot, sondern bei entsprechendem Wasserstand, vom Festland aus trockenen Fußes erreichbar ist. Die Insel Isola di Trimelone darf hingegen nicht betreten werden, da sie ein militärisches Sperrgebiet ist. Die Küstenstraße Gardesana führt um den Seeam Westufer von Salo nach Riva. Die Ortschaften von Peschiera del Garda bis nach Riva sind über die am Ostufer verlaufende Küstenstraße Gardesana Orientale erreichbar. Wer den Gardasee über die Autobahn erreichen möchte kann dies einmal über die Autostrada A4, die in ost-westlicher Richtung verläuft. Die Autostrada A22 führt beginnend am Brenner bis nach Modena. Wer lieber mit der Eisenbahn unterwegs ist, nutzt die Eisenbahnstrecke Verona-Mailand. Die Sommer am Gardasee sind heiß und niederschlagsarm. Die Winter sind sehr milde. Alles in allem ein sub-mediterranes Klima, mit Durchschnittstemperaturen zwischen 13 und 16 Grad. Viele Touristen nehmen sich auch gerne ein Ferienhaus Gardasee.