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Der Bahai-Kalender

Der Bahai-Kalender ist ein Sonnenkalender. Er wird nach der Religion der Bahai benannt. Er hat 19 Monate zu je 19 Tagen plus vier zusätzlichen Tagen und einem bei Bedarf eingeschobenen Schalttag. Im Bahai-Kalender beginnt das Jahr mit der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche. Diese ist festgelegt nach dem alten iranischen Kalender. Ein Tag beginnt bei Sonnenuntergang des dem Sonnentag vorangehenden Tages. Baha’u'llah, der Religionsstifter der Bahai, bestätigte diesen Kalender. Es gibt 7 Wochentage und 19 Monate. Jedes Gebet in den 19 Monaten dreht sich um einen bestimmten Namen. So zum Beispiel Ramadan im Fastenmonat lautet dieser Name Ala und dauert vom 2. März bis zum 20. März. Ala bedeutet auch Erhabenheit. Die Bahai beginnen jeden Monat mit dem Neunzehn Tage Fest. Es besteht aus drei Teilen: der Andacht, hier werden die Schriften des Bab herangezogen. Danach folgt eine Beratung und zum Schluss ein geselliger Teil. Das Neujahrsfest wird am 21. März begangen und lautet Naw Ruz. An bestimmten Tagen ist eine Arbeitsruhe einzuhalten. Sie ist sogar vorgeschrieben. Am Tag des Bundes ist dagegen keine Arbeitsruhe vorgeschrieben. Der Bahai-Kalender hat einen Zyklus von 19 Jahren. Das Jahr 1 der Bahai-Ära ist das Jahr 1844/1845 des Gregorianischen Kalenders. Die 19 Jahre entsprechen dem Metonischen Zyklus, nach dem 235 Mondmonate fast genau 19 Sonnenjahren entsprechen. Im Bahai-Kalender beginnt die Woche mit Samstag. Es gibt 9 Fest- und Gedenktage im Bahai-Kalender. So wird unter Anderem folgendes gefeiert: Geburt des Bab, Geburt Baha’u'llahs, Tag des Bundes, Märtyrertum des Bab, Erklärung des Bab und Geburt Abdu’l Baha. Ebenso nicht für die Geburt und des Hinscheiden von Abdu’l Baha.

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